So hilft ein Kontroll­bevoll­mächtigter

  • Mehr Rechts­sicherheit. Ein Voll­macht­geber kann das Risiko verringern, dass ein Bevoll­mächtigter nicht in seinem Interesse handelt. So kann er in der Vorsorgevoll­macht fest­legen, dass der Bevoll­mächtigte bei bestimmten Aufgaben, beispiels­weise der Vermögens­verwaltung oder einer Heim­unterbringung, die Zustimmung einer zweiten, neutralen Person einholen muss. Oder er setzt einen Kontroll­bevoll­mächtigten ein, dem gegen­über der Bevoll­mächtige regel­mäßig Rechenschaft ablegt, beispiels­weise, um Geld­eingänge und -ausgänge auf dem Konto zu kontrollieren. Handelt der Bevoll­mächtigte nicht im Sinne des Voll­macht­gebers, kann der Kontroll­bevoll­mächtigte die Voll­macht widerrufen und eventuell Schaden­ersatz geltend machen.
  • Rechts­anwalt als Kontroll­bevoll­mächtigter. Manche Rechts­anwälte bieten an, als Kontroll­bevoll­mächtigter zur Verfügung zu stehen. Hilfe bei der Suche bieten die örtlichen Rechts­anwalts­kammern oder die Vereine Deutsche Vereinigung für Vorsorge- und Betreuungsrecht e.V. und VorsorgeAnwalt e.V.
  • Formulare und Buch. Auf test.de finden Sie praktische Vorsorgeformulare mit interaktiver Ausfüllhilfe. Alles was Sie wissen müssen und Formulare zum Ausfüllen in gedruckter Form finden Sie im Vorsorge-Buch der Stiftung Warentest.

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