Vorsorgeaufwendungen Meldung

Die Finanzverwaltung hat jetzt den Vorläufigkeitsvermerk zu den „Vorsorgeaufwendungen“ im Steuerbescheid auf die Jahre 2005 bis 2009 begrenzt. Dabei können die meisten Versicherten immer noch nichts von ihrem Beitrag für die Arbeitslosenversicherung als Sonderausgaben absetzen.

Bisher ist noch nicht gerichtlich geklärt, ob die Finanzämter für die Ausgaben zur Arbeitslosenversicherung nicht mehr anerkennen müssen. Seit vergangenem Sommer gibt es zu diesem Punkt eine Klage beim Bundesfinanzhof in München (Az. X R 15/09).

Das Bundesverfassungsgericht hat nur dafür gesorgt, dass jeder seit Januar den Beitrag für die Grundleistungen seiner Kranken- und Pflegeversicherung voll als Sonderausgaben absetzen kann. Die meisten Arbeitnehmer haben dadurch mehr Nettogehalt.

Wenn sich an der Regelung zur Arbeitslosenversicherung bis zur Steuererklärung für das Jahr 2010 nichts geändert hat, lohnt sich ein Einspruch gegen den Steuerbescheid. Versicherte können ihn offenhalten, indem sie auf das Verfahren beim Bundesfinanzhof in München hinweisen.

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