Menschen mit stark schwankendem Blutdruck, mit Durchblutungsstörungen wie häufig kalten Händen oder Füßen, mit Migräne und Ohrensausen sind gefährdet, am „grünen Star“ (Glaukom) zu erkranken – ebenso wie die Risikogruppe der stark Kurzsichtigen, der Diabetiker und der erblich Belasteten. Augenärzte plädieren dafür, dass jeder ab dem 40. Lebensjahr alle ein bis zwei Jahre zur Vorsorge zum Augenarzt geht. Die Kosten für die Untersuchung von etwa 16 Euro tragen die Kassen nur in Ausnahmefällen. Auch Optiker bieten einen Check an. Verdachtsfälle muss der Arzt abklären.

Beim „grünen Star” geht das Sehvermögen schleichend verloren. Betroffene bemerken das in der Regel zu spät. Damit riskieren sie eine Erblindung. Bundesweit leiden mindestens eine Million Menschen am „grünen Star“, die Hälfte, ohne es zu wissen.

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