Vorruhestand Meldung

Arbeitnehmer können Überstunden für einen vorgezogenen Rentenbeginn ansparen.

Die Bundesregierung will Arbeitszeitkonten von Arbeitnehmern besser für den Fall schützen, dass ihre Firma pleite geht.

Arbeitnehmer sollen außerdem die Möglichkeit bekommen, bei einem Jobwechsel ihr Zeitwertkonto zu ihrer neuen Firma mitzunehmen.

Der Insolvenzschutz gilt allerdings nur für solche Konten, auf denen Arbeitnehmer Arbeitsstunden oder Arbeitsentgelt im Wert von mindestens drei Monatsgehältern angesammelt haben. Arbeitszeitkonten, die zum Ausgleich von Gleitzeit oder Überstunden dienen, zählen nicht. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes machen solche Gleitzeitkonten jedoch den größten Teil der Arbeitszeitkonten aus. Dafür tragen die Beschäftigten auch weiterhin das Insolvenzrisiko. Ihr Guthaben verfällt bei einer Firmenpleite.

Laut einer repräsentativen Umfrage der Gothaer Versicherung verfügt insgesamt knapp jeder fünfte Arbeitnehmer hierzulande über ein Zeitwertkonto. Damit können die Beschäftigten Arbeitszeit ansparen und diese beispielsweise für ein Sabbatjahr oder den vorgezogenen Ruhestand nutzen.

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