Vorfälligkeits­entschädigung Analyse

Sie haben Ihr Darlehen vorzeitig zurück­gezahlt und mussten dafür eine Entschädigung an die Bank zahlen? Wir über­prüfen bereits abge­rechnete Vorfälligkeits­entschädigungen und sagen Ihnen, ob Sie zuviel gezahlte Beträge von den Banken zurück­fordern können.

Vorzeitige Rück­zahlung oft nur gegen Entschädigung

In bestimmten Fällen haben Kreditnehmer das Recht, ihr Darlehen bereits vor Ablauf der Zins­bindung zurück­zuzahlen. Das gilt vor allem anläss­lich eines Haus­verkaufs. Die Bank kann im Gegen­zug einen Ausgleich dafür verlangen, dass sie das Geld für die restliche Lauf­zeit nicht mehr zu dem Zins­satz anlegen kann, den sie für das Darlehen bekommen hätte. Je stärker die Zinsen am Kapitalmarkt seit Vertrags­abschluss gesunken sind, und je länger die Zeit bis zum Ende der Zins­bindung, desto höher fällt die Entschädigung aus.

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Banken rechnen oft falsch

Nach Unter­suchungen der Verbraucherzentralen kassieren Banken aber oft höhere Entschädigungen, als ihnen nach der Recht­sprechung zustehen. Banken haben zum Beispiel oft nicht berück­sichtigt, dass der Kunde im Vertrag das Recht zu Sondertilgungen hatte oder den Tilgungs­satz erhöhen durfte. Das müssen sie aber, entschied Anfang 2016 der Bundes­gerichts­hof (Az. XI ZR 388/14). Nach dem Urteil ist der Zins­schaden der Bank so zu berechnen, als schöpfe der Kunde seine Tilgungs­rechte während der restlichen Zins­bindung voll aus. Im Vergleich zu Krediten mit starrer Tilgung fällt die Entschädigung regel­mäßig um einige Tausend Euro nied­riger aus. Verbraucherschützer weisen regel­mäßig auch auf weitere Fehler in den Bank­abrechnungen hin. Über­zahlte Beträge können Kreditnehmer von ihrer Bank zurück­fordern.

Experten prüfen die Bank­abrechnung

Ihre Bank­abrechnung sollten Sie deshalb von unabhängigen Experten über­prüfen lassen. In Zusammen­arbeit mit den Verbraucherzentralen Bremen und Hamburg bietet Finanztest diesen Service für 70 Euro pro Darlehen an.

Mit der Teil­nahme an unserer Analyse erhalten Sie

  • eine Berechnung der zulässigen Vorfälligkeits­entschädigung nach aktueller Recht­sprechung,
  • ausführ­liche Erläuterungen zur Berechnungs­methode,
  • einen detaillierten Berechnungs­nach­weis.

Bitte beachten Sie: Erstattungs­ansprüche verjähren in der Regel drei Jahre nach Ablauf des Kalender­jahres, in dem die Entschädigung gezahlt wurde. Ältere Erstattungs­ansprüche sind daher möglicher­weise schon verjährt.

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Die Analyse kostet 70 Euro

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