Tipps

Waschmittel

  • Vollwaschmittel. Vollwaschmittel enthalten optische Aufheller. Im Pulver auch Bleichmittel. Verwenden Sie Vollwaschmittel deshalb nur für weiße und farbechte Textilien wie Handtücher und Bettwäsche.
  • Colormittel. Waschen Sie Buntes stattdessen mit Colorwaschmittel oder Feinwaschmittel. Sie schonen die Farben.
  • Pulver. Bevorzugen Sie Waschpulver. Pulver wäscht sauberer als flüssige Waschmittel.
  • Keine Jumbopackungen. Verzichten Sie auf Jumbos. Riesenpakete enthalten Füllstoffe und belasten die Gewässer. Zum Vergleich: Eine Jumbopackung wiegt etwa vier bis fünfmal so viel wie ein kleines Kompaktpulver, reicht aber nur wenig länger.
  • Preise vergleichen. Achten Sie beim Preisvergleich auf die Anzahl der Wäschen. Sie werden auf jeder Packung genannt. Die Angabe gilt für den Härtebereich 2.
  • Hartes Wasser. Je härter das Wasser, desto mehr Waschmittel muss in die Trommel. Der Enthärter im Waschmittel verhindert, dass sich Kalk auf der Wäsche und in der Maschine ablagert. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem Härtegrad Ihres Leitungswassers.

Waschen

  • Nach Farben trennen. Trennen Sie die Wäsche nach Farben. Waschen Sie Buntes mit Colorwaschmittel. Das schont die Farben. Verwenden Sie Vollwaschmittel für Weißes und – ausnahmsweise – für stark verschmutzte bunte Wäsche.
  • Bis 60 Grad. Je heißer die Waschlauge, desto mehr Energie verbraucht Ihre Maschine. Waschen Sie Weißes bei höchstens 60 Grad. Die Kochwäsche brauchen Sie nur für Windeln oder bei ansteckenden Krankheiten.
  • Bis 40 Grad. Waschen Sie bunte Wäsche bei 30 bis 40 Grad. Das reicht meist. Grundsätzlich gilt: Waschen Sie nicht heißer, als auf dem Etikett angegeben.
  • Richtig dosieren. Dosieren Sie das Waschmittel nach Wasserhärte und Verschmutzung der Wäsche. Die meisten Wäschen fallen in die Rubrik leichte bis normale Verschmutzung. Nur für sehr schmutzige Wäsche brauchen Sie wirklich mehr Pulver. Die auf der Packung angegebenen Mengen gelten für eine Trommelfüllung von 4,5 Kilogramm. Reduzieren Sie die Waschmittelmenge, wenn Sie weniger Wäsche waschen.
  • Mit Säckchen. Einspülkästen können verstopfen – dann gelangt zu wenig Waschpulver in die Trommel. Die Lösung: ein Säckchen oder eine Wäschekugel. Pulver rein und direkt in die Trommel.
  • Kein Weichspüler. Weichspüler machen die Wäsche nicht sauberer. Aber sie belasten die Gewässer. Verzichten Sie darauf. Die Wasserenthärter in den Waschmitteln reichen aus, um die Wäsche tragbar weich zu machen.
  • Wenn Buntes riecht. Waschen Sie Buntes ausnahmsweise mit Vollwaschmittel, wenn die Wäsche muffig riecht oder stark verschmutzt ist. Wählen Sie dafür die höchste zulässige Temperatur.
  • Abwechseln. Legen Sie ab und zu ein 60-Grad-Programm mit weißer Wäsche ein – auch wenn Sie hauptsächlich bei niedrigen Temperaturen waschen. Das hält die Waschmaschine frei von Keimen und Gerüchen. Öffnen Sie Maschinentür und Dosierschublade, wenn die Maschine nicht genutzt wird.

Flecken

  • Flecken entfernen. Behandeln Sie Flecken auf der Wäsche vor. Der Fleckentferner Sil beispielsweise hat sich im Test bewährt. Er entfernt Obstflecken, Tee, Blut, Soße oder Bratenfett.
  • Pulverflecken. Waschpulver können auf dunkler Wäsche helle Flecken verursachen. Die Lösung: Laden Sie die Trommel nicht randvoll und drücken Sie die Wasserplustaste (an vielen Waschmaschinen vorhanden). Kleinere Rückstände bürsten Sie einfach aus.

Trocknen

  • Leine statt Trockner. Trocknen Sie Ihre Wäsche im Garten oder auf einem Wäscheständer. Wäschetrockner verbrauchen sehr viel Energie. Wenn Sie auf den Trockner nicht verzichten wollen, schleudern Sie die Wäsche vorher bei mindestens 1 200 Umdrehungen pro Minute. Das reduziert die Trockenzeit.
  • Gleich aufhängen. Nehmen Sie die gewaschene Wäsche gleich feucht aus der Maschine. So vermeiden Sie Falten, Knitter oder gar Stockflecken.

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