Eine Versicherungsgesellschaft muss auf die Meldung eines Vollkaskoschadens durch ihren Kunden reagieren. Tut sie es nicht, läuft die Verjährungsfrist nicht. Das hat das Landgericht Mönchengladbach (Az: 2 S 108/99) entschieden. Im verhandelten Fall hatte ein Autofahrer seiner Versicherungsgesellschaft gemeldet, dass er schuldlos in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Als er später Ansprüche gegen seine Vollkaskoversicherung stellte, behauptete sie, der Schaden sei verjährt. Die Gesellschaft hatte auf die Schadensmeldung aber nicht geantwortet. Die Verjährungsfrist sei deshalb gehemmt gewesen, entschieden die Richter.

Dieser Artikel ist hilfreich. 335 Nutzer finden das hilfreich.