Vollkasko Handbremse reicht

Glück im Unglück hatte eine Autofahrerin aus Nordrhein-Westfalen. Ihr am Hang geparkter Wagen machte sich trotz angezogener Handbremse selbstständig, rollte rückwärts und krachte in eine Hauswand. Für den angerichteten Schaden und die Reparatur des Autos muss die Vollkaskoversicherung aufkommen, urteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf (Az. 4 U 80/99).

Die Versicherung hatte sich geweigert zu zahlen, weil sie meinte, die Autobesitzerin hätte grob fahrlässig gehandelt. Das hat sie dem Gericht zufolge aber nicht. Dass sie die Handbremse möglicherweise nicht fest genug angezogen habe, könne ihr nicht als grober Pflichtverstoß angerechnet werden.

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