Volatilität Meldung

Der V-Dax ­ V steht für Volatilität ­ ist sozusagen das Barometer für die Nervosität an der Frankfurter Börse. Je höher die Volatilität, desto stärker schwanken die Kurse. Oft fällt ein hoher V-Dax-Wert mit starken Kursrückschlägen zusammen. So markierte der V-Dax am 21. September 2001 seinen Jahreshöchststand. Gleichzeitig fiel der Dax-30-Index, in dem die wichtigsten deutschen Unternehmen zusammengefasst sind, auf sein Jahrestief.

Berechnungsgrundlage für den V-Dax sind die Preise der an der Deutschen Terminbörse gehandelten Optionen. Ein steigender V-Dax signalisiert anziehende Optionspreise und somit die Erwartung stärkerer Kursausschläge beim Dax. Optionen sind nämlich umso teurer, je stärker die Kurse schwanken.

Wie die unten stehende Grafik zeigt, ist das Niveau des V-Dax in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. Die Kurse schwanken heute also stärker als noch Anfang und Mitte der 90er Jahre.

Dieser Artikel ist hilfreich. 381 Nutzer finden das hilfreich.