Vitamin C: Fürs Bindegewebe

Das wasser­lösliche Vitamin wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet.

Wirkung

Unter anderem ist Vitamin C wichtig für die Bildung von Bindegewebe und den Halt der Zähne. Wegen seiner antioxidativen Eigenschaften wirkt es aggressiven Sauer­stoff­molekülen entgegen: den freien Radikalen.

Natürliche Quellen

Viele Obst- und Gemüsesorten, vor allem schwarze Johannis­beeren, Zitrusfrüchte, Sanddorn, grüne Paprika, Brokkoli.

Tages­bedarf:

Erwachsene brauchen täglich ungefähr 100 Milligramm Vitamin C, Raucher und Stillende mehr, Kinder je nach Alter weniger.

Wer Präparate braucht

Die meisten Menschen hier­zulande bekommen übers Essen mehr Vitamin C als nötig. Studien liefern keinen Beleg für erhoffte, etwa im Internet kursierende Schutz­wirkungen durch Präparate. So beugen hoch dosierte Vitamin-C-Zusätze Erkältungen nicht vor. Ausnahme: kurze Phasen extremer Belastung, etwa bei Skisport­lern.

Gefahren bei Über­dosierung

Große Mengen können die Verdauung stören. Vitamin C erhöht wohl das Risiko für Nieren­steine, besonders bei Männern. Wer Nieren­probleme hat, sollte die Mittel nicht ohne ärzt­lichen Rat nehmen, vor allem nicht dauer­haft und hoch dosiert.

Präparate*

Die empfohlene Höchst­menge ist 225 Milligramm am Tag. Fünf von sieben Vitamin-C-Mitteln sind deutlich höher dosiert: Abtei Vitamin C 600 Forte, Doppel­herz Vitamin C 500 + Zink, Taxofit Vitamin C 500 enthalten etwa das Doppelte, die im Netz gekauften Vitamin C 1 000 mg von Nu U und Vitasyg jeweils das Vierfache.

* Wir verglichen die Tages­dosis laut Packung der von uns gekauften Produkte mit Empfehlungen des Bundes­instituts für Risiko­bewertung und der Über­wachungs­behörden (siehe Sichere Höchstmengen oft überschritten)

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