Vitamin D Pillen statt Sonne – wann sie sinn­voll sind

27.08.2015

Vitamin D wird als „Sonnen­vitamin“ gepriesen, da die menschliche Haut es unter dem Einfluss von Sonnenlicht bildet. Pillen mit Vitamin D sollen vielerlei Leiden vorbeugen. Studien stützen die Hoff­nung nicht. Profitieren können die Knochen. test.de sagt, welche Vitamin-D-Mittel geeignet sind, wer sie einnehmen sollte, und was beim Einsatz zu beachten ist.

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Der Einstieg in den test-Artikel

„Die Sonne birgt schöpferische Kraft. Unter ihrem Einfluss bildet die menschliche Haut Vitamin D. Das als „Sonnen­vitamin“ gepriesene Molekül ist wichtig für die Knochen. Und es soll noch mehr können: In den Medien und auf Kongressen schreibt man ihm seit einiger Zeit wahre Wunderkräfte zu. Es schütze vor Krebs, Diabetes, Depressionen, Herz-Kreis­lauf-, Auto­immun- und anderen Krankheiten. Auch die Ratgeber-Dichte („Heil­kraft D“, „Gesund in sieben Tagen“ ) ist hoch.

Der Wirbel währt noch nicht besonders lange und schürt Ängste. Deutsch­land sei ein „Vitamin-D-Mangelland“, viele Menschen litten unter einer drastischen Unter­versorgung. Schuld daran: das Wetter. Die Sonne macht sich in unseren Breiten zumindest im Winter rar. Und selbst an strahlenden Sommer­tagen sind ausgedehnte Sonnenbäder nicht zu empfehlen – das Haut­krebs­risiko ist zu hoch. Zweifellos ein Dilemma. Denn selbst mit vitamin-D-reichem Essen wie Hering, Lachs, Eiern allein lässt sich der Bedarf längst nicht decken. Vitamin-D-Pillen versprechen die Lösung. Noch aber streiten die Gelehrten, wie sinn­voll die Präparate sind und wem sie wirk­lich nützen. Die Stiftung Warentest hat die Studien zum Thema gesichtet. (...)“

27.08.2015
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