Visa Prepaid-Karte für Jugendliche Schnelltest

Angebot: Für Jugendliche ab zwölf Jahren bietet die Berliner Sparkasse eine Visa Prepaid-Karte an. Damit können nun auch Teenager auf Guthabenbasis wie mit einer Kreditkarte bezahlen. Junge Leute erhalten die Karte bis zum Ende der Ausbildung oder höchstens bis zum 30. Geburtstag ohne Bonitätsprüfung. Voraussetzung ist, dass sie bei der Sparkasse ein kostenloses Startkonto haben. Für Jugendliche unter 18 ist die Karte kostenlos, Volljährige zahlen 1,50 Euro im Monat.

Vorteil: Mit der Visa Prepaid-Karte, die per Überweisung wieder aufladbar ist, können auch Teenager in aller Welt Geld abheben und einkaufen oder im Internet bezahlen. Grenzenlos Geld ausgeben funktioniert damit aber nicht. Das Guthaben ist bis zum 18. Geburtstag des Karteninhabers auf 500 Euro begrenzt, und die Karte lässt sich nicht überziehen. Wer an fremden Automaten Geld abhebt, zahlt dafür nur 1 Prozent des Umsatzes, maximal 2,50 Euro. Stiehlt jemand die Karte und räumt das Guthaben ab, haftet der Karteninhaber nur mit 50 Euro. Den Kartenklau muss der junge Kartenkunde aber sofort melden, sobald er ihn bemerkt.

Nachteil: Die Karte kann nicht an den sogenannten Ritschratsch-Geräten, den Terminals ohne Magnetstreifenleser, eingesetzt werden. Die Sparkasse verzinst das Guthaben auf der Visa Prepaid-Karte nicht.

Fazit: Gerade für junge Leute, die auf Reisen sind oder zum Schüleraustausch ins außereuropäische Ausland gehen, ist diese kostenlose Karte sinnvoll. Mit ihr können Jugendliche weltweit Geld abheben und einkaufen. In Europa kommen sie aber auch mit einer ec-Karte gut zurecht, die sie zu ihrem Girokonto dazubekommen und die sie ebenfalls nicht überziehen können.

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