Virensuche Meldung

Der Computer reagiert in letzter Zeit verdächtig langsam, stürzt häufiger ab, aber das Virenschutzprogramm findet keine Schadprogramme? Eine mögliche Ursache: Ein besonders fieses Computervirus hat sich so geschickt versteckt, dass es bei laufendem Windows-System nicht mehr aufzufinden ist. Da hilft es nur, den Rechner zur Virensuche von einem anderen System zu starten („booten“), am besten von einem nicht beschreibbaren Medium, das nicht infiziert werden kann. Vielen Sicherheitssoftware-Paketen liegen solche Rettungsmedien bei, oder sie lassen sich aus dem jeweiligen Programm heraus erstellen. Etliche Anbieter stellen sie auch Nichtkunden kostenlos im Internet zur Verfügung. Unter denen, deren Sicherheitspakete wir im aktuellen Heft geprüft haben (siehe „Sicherheitssoftware“ aus test 03/2011), halten AVG, Avira, G Data, Kaspersky, Panda und Symantec kostenlose Rettungs-CDs zum Herunterladen bereit. Bei Reinigungsversuchen damit sollte der Rechner über ein Netzwerkkabel mit dem Internet verbunden sein: Der PC startet von CD und lädt dann aus dem Internet die neuesten Virensignaturen nach.

Tipp: Ein Allheilmittel sind diese Rettungsmedien freilich nicht. Nicht immer finden sie alle Schadprogramme. Und die, die sie finden, können sie nicht immer erfolgreich entfernen. Darum ist es grundsätzlich wichtig, regelmäßig Sicherheitskopien seiner Festplatte herzustellen, von denen sich das System notfalls ohne allzu großen Aufwand in einen früheren, nicht infizierten Stand zurückversetzen lässt.

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