Viel­flieger­programme Das Meilen-Geschäft lohnt sich vor allem für die Air­lines

Viel­flieger­programme - Das Meilen-Geschäft lohnt sich vor allem für die Air­lines
Über­flieger. Bonus­programme sollen Kunden an die Air­line binden. Das Meilen­sammeln lohnt sich nicht für jeden.

Millionen von Reisenden sammeln Bonusmeilen von Fluggesell­schaften. Einen Vorteil verschaffen sich damit aber nur wenige. Mit dem Meilen­sammeln verhält es sich wie mit dem Glücks­spiel: Die Bank beziehungs­weise die Air­line gewinnt immer. Mit den Treue­programmen binden sie Kunden – manch einer bucht, um das Meilen­konto zu füllen, auch mal einen teureren Flug. Der Verkauf von Bonusmeilen an Part­nerfirmen wie Hotels oder Mietwagen­unternehmen bringt den Air­lines Profit, ebenso die uneinge­lösten Meilen vieler Sammler. Die stellen nicht selten fest, dass ein „Freiti­cket“ teurer ist als eine normale Buchung. Neben einer statt­lichen Anzahl von Meilen werden dafür häufig noch Steuern und Gebühren fällig. Wer sehr viel fliegt und die Meilen auf Lang­stre­cken einsetzt, kann sparen. Andere kommen selten auf ihre Kosten. Die Meilen­gutschriften werden zudem immer mick­riger und die Programme komplizierter.

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