Digi­taler Arzt­termin. Er ist praktisch für Patienten mit kleinen Problemen.

Ein weiter Anfahrtsweg, Gebrech­lich­keit, langes Warten beim Arzt oder die Sorge, sich im Warte­zimmer mit Krank­heits­erregern anzu­stecken – oft gibt es gute Gründe, den Arzt­besuch vor Ort durch eine Video­sprech­stunde zu ersetzen, gerade bei kleinen Leiden und Kontroll­unter­suchungen. Seit Anfang Oktober vereinfachen neue Rege­lungen das bisherige Angebot. Jetzt dürfen Ärzte fast aller Fach­gruppen digitale Sprech­stunden durch­führen und abrechnen. Arzt und Patient müssen sich nun vorher nicht mehr persönlich kennen, schon der erste Kontakt kann online erfolgen. Auch können Pflegebedürftige, die zu Hause leben, mit Ärzten und Pfle­gekräften eine digitale Konferenz abhalten. Bislang war das nur für Heimbe­wohner möglich.

Tipp: Patienten brauchen ein elektronisches Gerät mit Kamera, Mikrofon, Laut­sprecher und Internet­anschluss. Der Arzt wählt einen zertifizierten Anbieter für die Über­tragung aus, der Daten­schutz garan­tiert. Der Patient muss zustimmen, dann gehts zum vereinbarten Termin los.

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