Einem zehnjäh­rigen Kind dürfen keine Video­spiele zugäng­lich gemacht werden, die nach dem Jugend­schutz­gesetz mit „keine Jugend­freigabe“ beziehungs­weise „USK 18“ einge­stuft worden sind. Sie gefährden das geistige und seelische Wohl von Minderjäh­rigen, befand das Amts­gericht Bad Hers­feld. Mutter und Vater eines Jungen stritten um die Ausrichtung der elterlichen Sorge. Ihr Sohn besaß eine Play­station-Konsole, auf der er Titel wie „Grand Theft Auto 5“ und „Call of Duty“ spielte. Laut Unterhaltungs­software Selbst­kontrolle (USK), der zuständigen Stelle für die Alters­freigabe, eignen sie sich erst ab 18 Jahre. Eltern dürfen dem Kind die Spiele auch dann nicht über­lassen, wenn es geltend macht, dass gleich­altrige Freunde sie spielen und es sonst zum Außenseiter wird (Az. 63 F 290/17 SO).

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