Videorekorder - VHS und DVD VHS noch oben auf

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Die Bildqualität besticht: Aufzeichnungen auf DVD lassen jedes VHS-Band alt aussehen. Nachteil: Höchste Qualität kostet Zeit und Geld. Preis für den DVD-Rekorder: bis zu 2.000 Euro. Maximale Aufzeichnungsdauer: eine Stunde. Erst bei reduzierter Bildqualität passen zwei bis vier Stunden Film auf eine DVD. Im Test: 10 Videorekorder unterschiedlicher Systeme: DVD, S-VHS und VHS-HiFi.

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Je länger der Film, desto schlechter das Bild

Der DVD gehört die Zukunft: Soviel ist sicher. Spielfilme auf DVD sind schon heute der Renner. Die Qualität ist top. Die Bilddaten werden bei der Herstellung so geschickt reduziert, dass sich die Kompression kaum bemerkbar macht. Anders bei DVD-Rekordern für den Hausgebrauch: Topqualität gibt es hier nur für etwa 60 Minuten. Soll ein ganzer Spielfilm auf eine DVD, nimmt die Bildqualität ab. Etwa auf S-VHS-Niveau. Auf Wunsch brennt der DVD-Rekorder auch bis etwa vier Stunden Fernsehprogramm auf eine DVD. Die Bildqualität sinkt dabei allerdings nochmals ab.

VHS für Fernsehen top

Vorteil der VHS-Rekorder: Geräte und Kassetten sind billig. Der beste VHS-HiFi-Rekorder im Test, Panasonic NV-FJ 630 kostet nur etwa 200 Euro. Eine Vier-Stunden-Kassette ist für drei Euro zu haben. Im erweiterten Langspielbetrieb passen sogar bis zu 15 Stunden Fernsehprogramm auf eine Kassette. Bei reduzierter Bildqualität – versteht sich. Zum Vergleich: Ein DVD-Rekorder kostet 1.200 Euro und mehr, eine bespielbare DVD-RW etwa 10 Euro. Für die Aufzeichnung von Spielfilmen und Serien sind die VHS-Geräte also immer noch erste Wahl: Das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt, und für Fernsehkonserven reicht die Qualität. Das gilt auch für den Ton.

DVD für Spezialisten

Sinn machen die DVD-Rekorder derzeit für Videoamateure. Sie brennen die Aufnahmen eines digitalen Camcorders ohne sichtbaren Qualitätsverlust auf DVD. Großer Vorteil: der schnelle Zugriff auf einzelne Szenen - ohne Wartezeit und ohne Spulen. Ein Nachteil sind die verschiedenen „Standards“ bei der DVD. Pioneer setzt auf DVD-RW, Philips auf DVD+RW. Vier unterschiedliche Standards sind auf dem Markt. Folge: Der Tausch selbst gebrannter Platten zwischen verschiedenen Geräten funktioniert oft nicht. Einziger Trost: Kauf-DVDs können auf allen DVD-Spielern abgespielt werden.

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