PC für Video und TV: Praktisch, aber kein Ersatz

PCs taugen kaum als Fernseher, DVD-Spieler und Videorekorder.

Obwohl der Trend gern herbeigeredet wird: Noch hat der Computer als Videozentrale im Wohnzimmer keine Chance. Denn sowohl TV-Bild als auch Aufzeichnungsqualität sind deutlich schlechter als die von Fernsehgerät oder Videorekorder. Stellvertretend für Video-PCs haben wir uns den mit Tunerkarte und DVD-Brenner ausgestatteten Sony PCV-RS 316 genau angesehen. Der Rechner zeichnet Videos erst auf seiner Festplatte auf. Danach kann der Film intern auf DVD überspielt werden.

Die Aufnahmen des Sony-PCs sind deutlich schlechter als die aller Test-DVD-Rekorder. Selbst in seiner besseren Qualitätsstufe wirkt das Bild pixelig, unscharf und ruckelig, was von der verwendeten Software abhängt. In der schlechteren Qualitätsstufe, in der deutlich mehr Videoprogramm auf der Festplatte untergebracht werden kann, ist das Bild kaum zu genießen. Und Fernsehen über den TV-Tuner ist auch kein Genuss. Selbst da ruckelt das Bild. Das Ergebnis deckt sich mit unseren Erfahrungen mit anderen Multimedia-PCs.

Zur Handhabung: Wer den Sony PCV-RS 316 nutzen will, sollte auf jeden Fall einige Erfahrungen im Umgang mit PCs haben.

Der Computer als Ersatz für Rekorder und Fernsehgerät? Nicht bei dieser dürftigen Qualität.

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