So haben wir getestet

Im interna­tionalen Gemein­schafts-Test unter Federführung der Stiftung Warentest: 12 Video­chat-Programme. Download der Prüf­muster: April 2020. Die Preise ermittelten wir ebenfalls im April 2020.

Bild und Ton: 50%

Drei geschulte Prüfer bewerteten die Qualität von Bild und Ton bei optimaler Verbindung anhand von Gesprächen mit zwei und mit fünf Teilnehmern (drei via PC, einer via Smartphone mit WLan, einer via Smart­phone mit LTE). Sie prüften dabei unter anderem Verständlich­keit und Erkenn­barkeit. Darüber hinaus wurden diese Merkmale bei schwacher Verbindung mit zunehmend gedrosselter Daten­rate und kurz­zeitigen Aussetzern der Daten­über­tragung bewertet. Ferner wurde die Unterdrückung von Neben­geräuschen beur­teilt, die typischer­weise während solcher Gespräche auftreten können.

Hand­habung: 30 %

Drei geschulte Prüfer bewerteten bei Anleitungen und Hilfen die elektronisch und inter­aktiv verfügbaren Informationen. Besonderen Wert legten sie auf Über­sicht­lich­keit, Voll­ständig­keit und Verständlich­keit sowie den praktischen Nutzen. Bei der Erstein­richtung prüften und beur­teilten sie die Installation und Einrichtung der Hard- und Software sowie die Registrierung des Nutzer­kontos. Beim täglichen Gebrauch wurde die Bedienung der verschiedenen Funk­tionen zur Kommunikation und die Menüführung bewertet.

Basis­schutz persönlicher Daten: 20 %

Bei der Daten­sicherheit untersuchten unsere Prüfer die Methoden zur Anmeldung und zur Einbeziehung nicht registrierter Gäste sowie den Schutz vor Cyber­angriffen. Die Daten­spar­samkeit der mobilen Apps prüften sie, indem sie den Daten­strom sichteten, die von den Apps gesendeten Daten auslasen, analysierten und, falls möglich, entschlüsselten. Ein Jurist prüfte die Daten­schutz­erklärungen der Anbieter auf unzu­lässige Klauseln, die Nutzer benach­teiligen.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit einem Stern*) gekenn­zeichnet. Sind die Urteile gleich oder nur gering­fügig schlechter als die Note, ab der die jeweilige Abwertung gilt, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile desto stärker ist der jeweilige Abwertungs­effekt. Bei mangelhafter Bild­qualität bei optimaler oder schwacher Verbindung – oder bei mangelhaften Anleitungen und Hilfen – werteten wir das jeweilige Gruppen­urteil ab. Den Basis­schutz persönlicher Daten werteten wir ab, wenn die Daten­sicherheit nur ausreichend war oder die Daten­schutz­erklärung sehr deutliche Mängel hatte. Das test-Qualitäts­urteil werteten wir ab, wenn das Gruppen­urteil „Bild und Ton“ mangelhaft oder der Basis­schutz persönlicher Daten nur ausreichend war.

Dieser Artikel ist hilfreich. 88 Nutzer finden das hilfreich.