Videobearbeitung im PC Meldung

Fürs Texteschreiben, Datenbanken-Verwalten, im Internet-Surfen sind auch die billigsten Computer leistungsfähig genug. In aktuellen Rechnern machen die Prozessoren meistens Pause. Ihre Leistungsfähigkeit will der Videoschnittspezialist Dazzle erschließen, indem er die Berechnung von Videoeffekten in den Hauptprozessor verlagert. Bislang waren spezialisierte Zusatzkarten für aufwendige Tricks und Überblendungen nötig. Beim „Real Time Video Producer“ (zusammen mit der Vollversion des Schnittprogramms Adobe Premiere 6.5 für 800 Euro) erledigt der Prozessor die Arbeit. Je schneller, desto leistungsfähiger wird das System. So kann der Video Producer mit einem 1,7-GHz-Prozessor drei Videospuren gleichzeitig verarbeiten. Bei 2,4 GHz Taktfrequenz sind es sieben.

Auch der Hersteller Canopus setzt auf PCs. Die Software „ProCoder“ (um 900 Euro) wandelt nicht nur von jedem beliebigen Computervideoformat in jedes andere um. Sie kann auch Videos vom amerikanischen und japanischen NTSC-Standard ins europäische PAL übersetzen – und umgekehrt. Gute Normwandler kosteten allein mehrere Tausend Euro.

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