Video-Streaming-Dienste Meldung

Außen vor. In den USA zeigt Netflix „Ice Age 2“, bei uns nicht.

Im Januar sorgte der Online­video-Anbieter Netflix für Wirbel: Er startete seinen Dienst in 130 zusätzlichen Ländern. Damit ist Netflix jetzt in 190 Ländern zu empfangen. Dieser Schritt könnte große Auswirkungen auf den welt­weiten Film- und Video­markt haben. Hintergrund: Bisher ist der Markt für Filmrechte in viele regionale Märkte zersplittert. So haben Online­video­theken in Deutsch­land ein kleineres Repertoire als in den USA, viele Filme sind hier erst später oder gar nicht online verfügbar. Netflix sieht sich als erster welt­weiter Video­anbieter nun vor der Heraus­forderung, mit Film­studios über welt­weite Streaming-Rechte zu verhandeln. Je nachdem, wie erfolg­reich das gelingt, könnten auch deutsche Zuschauer von welt­weit zeitgleichen Film­starts und größerem Video­angebot profitieren. Interna­tionale Konkurrenten wie Amazon müssten dann nach­ziehen. Für regionale Anbieter wie Maxdome oder Video­load würde der Markt schwieriger.

Die Stiftung Warentest hat im vergangenen Jahr Video-on-Demand-Anbieter getestet: Onlinevideotheken im Test: Was sie bieten – und wie sie funktionieren (test 3/2015).

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