Auf Rezept müssen Krankenkassen die Kosten für Viagra und andere potenzsteigernde Mittel erstatten. Diese Entscheidung des Sozialgerichts Lüneburg, das die Neufassung der Arzneirichtlinien vom 30. September 1998 als rechtswidrig bezeichnet hatte, ist rechtskräftig geworden. Die Erektionsstörung muss allerdings eine Folge der Grunderkrankung sein, wie zum Beispiel bei Diabetes oder Bluthochdruck. Geklagt hatte ein Patient, der an Diabetes leidet (Az. S 9 KR 94/99 und Az. S 9 KR 97/99).

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