Vertikutierer

Unkraut und Moos: Ursachen beheben

Vertikutierer Testergebnisse für 18 Elektro-Vertikutierer 04/2012

Inhalt

Sauer und schwer. Moos im Rasen ist ein Zeichen für zu sauren, zu schweren oder stark verdichteten Boden. Unter Bäumen und Sträuchern wächst Moos verstärkt, da dem Gras dort Nährstoffe und Licht fehlen. Schatten sowie hohe Luft- und Bodenfeuchte erhöhen das Risiko für Pilzerkrankungen. Der Rasen verliert seine Widerstandsfähigkeit – es entstehen Lücken, in die Moos und Unkraut hineinwächst.

Erkennen und beseitigen. Ist Nährstoffmangel der Grund für zu viel Moos im Rasen, lässt sich dies durch regelmäßiges Düngen beheben. Wer Mooswachstum nachhaltig verhindern will, muss aber an die Ursachen ran. Für Hobbygärtner sind diese oft kaum zu erkennen, da es viele Moosarten gibt. Sie sollten einen Profi in einem Gartenbaubetrieb fragen. An schattigen Stellen sollte am besten kein Rasen angelegt werden, besser sind Stauden. Ein wenig Moos unter Bäumen kann aber auch schön sein.

Ausstechen und bewässern. Viel Unkraut im Rasen stört. Probleme bereiten vor allem Wurzelunkräuter wie Löwenzahn. Frühzeitiges Ausstechen hilft am besten. Mit Düngen und Bewässern lässt sich das Wachsen von Unkraut eindämmen. Chemische Unkrautvernichter sind im Hausgarten weitgehend verboten.

Mehr zum Thema

  • Mähroboter im Test Welcher passt für welchen Garten?

    - Viele Mähroboter im Test halten den Rasen kurz. Doch manche haben Sicher­heits­mängel. Wir sagen, welche schnell und störungs­frei mähen – und wie Sie den richtigen finden.

  • Rasentrimmer im Test Mit Akku leiser als mit Kabel

    - Akku gegen Kabel – welcher Rasentrimmer ist besser? Stiftung Warentest hat genau hingeschaut und deutliche Unterschiede gefunden.

  • Rasenmäher im Test Akku siegt, Kabel spart

    - Im Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest: Akku-Rasenmäher und Rasenmäher mit Kabel. Im jüngsten Test­durch­gang schneiden sieben Rasenmäher gut ab. Zwei Mäher fallen...

8 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

det1234 am 12.05.2022 um 19:38 Uhr
Haltbarkeit & Ersatzteilpreise berücksichtigen

Seit einigen Jahren betreibe ich für ca. 3 h im Jahr einen Gardena EVC 1000. Schon nach ca. 12-15 Betriebsstunden verschlechterte sich das Vertikutierergebnis erheblich. Grund: Die Abnutzung der Messer. Da diese nicht gehärtet sind, reduziert sich der Durchmesser der Messerwelle relativ schnell, wodurch die Messer nicht mehr tief genug in den Boden eindringen. Eine neue Messerwelle kostet ca. 120 €, ein neues Gerät 160 €. Dieses Missverhältnis macht das Gerät fast zum Totalschaden.
Ein weiterer Mangel ist die Lagerung der Räder: Kunststoffräder auf billigen Kunststoffbuchsen. Kugellager? Fehlanzeige. Schnelles Ausleiern garantiert (wie auch beim gut getesteten Rasenmäher Bosch Rotak 37 Li).
Solche Konstruktionsmängel und Ersatzteilpreise für Verschleißteile sollten viel stärker in die Bewertung eingehen. Damit könnten ihre Testergebnisse die Hersteller nötigen, mehr auf Qualität und Nachhaltigkeit zu setzen.

www.Schwipp.de am 17.04.2018 um 22:10 Uhr
Ungeeignet für Naturgarten, da ohne Rutschkupplung

Gardena: EVC 1000
Ich habe ein Vorläufer-Gerät dieses Typs, bei dem aber ein entscheidendes Teil dasselbe ist wie in diesem Gerät (laut Explosionszeichnung).
Denn: Was nicht getestet wurde ist: was passiert, wenn man dieses Gerät in einem Naturgarten benutzt, in dem auch schon mal eine Baumwurzel an die Rasen-Oberfläche tritt oder in dem irgendwo mal ein harter Tannenzapfen liegt?
Antwort:
Das Gerät geht kaputt. Man muss eine neue Torsionsfeder für rund 10 € kaufen, weil die eingebaute Feder verdrillt und die Motorkraft nicht mehr auf die Vertikutierwalze überträgt.
Diese Torsionsfeder besteht aus einem 25,5 cm langen Stück Stahlblech 2 mm stark und 10 mm breit, man bekommt so etwas in jedem Baumarkt als Meterware für vielleicht 3 €. Daraus kann man dann drei solcher “Torsionsfedern” selber herstellen durch Absägen eines entsprechend langen Stücks.
Ich hätte mir ein Vertikutiergerät mit Rutschkupplung gewünscht. So wie das jetzt gelöst ist, ist das nix gescheites.

andreas-andrew am 22.02.2016 um 08:39 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 03.03.2014 um 10:15 Uhr
Freischaltung Testartikel

@Doris.Arldt: Der Testartikel ist ab sofort für Sie frei geschaltet und steht Ihnen über Ihr Mein test.de Konto (siehe "Bezahlte Inhalte" ) 4 Wochen lang zur Verfügung. (MK)

Doris.Arlt am 02.03.2014 um 19:13 Uhr
Vertikutierer im Test

Habe 1,50€ bezahlt um Zugriff auf Tests für Vertikutierer zu erhalten, leider habe ich dazu noch kein Zugang. Bite um entsprechende Info.