Von 1,8 bis 2,6 reichten die Noten im Receiver-Test. Doch mit welchem Gerät man am glück­lichsten wird, hängt sehr vom eigenen Anspruch ab.

Sie sorgen für ein Klang­erlebnis wie im Film­palast: Im Test mussten sich zwölf AV-Receiver beweisen, darunter Geräte von Denon, Marantz und Sony. Viele Geräte schneiden gut ab. Für Käufer kommt es umso mehr auf die passende Ausstattung an: Mit oder ohne Netz­werk­funk­tionen? Wie viele Laut­sprecher sollen dran? Welche Anschlüsse werden gebraucht? Der AV-Receiver-Test der Stiftung Warentest hilft Ihnen, das für Ihre Bedürf­nisse und finanziellen Möglich­keiten richtige Gerät zu finden (Preise: 285 bis 625 Euro).

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TestAV-Receiver im Test23.09.2020
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Zwölf Receiver im Test

AV-Receiver dienen als Schalt­zentrale im Wohn­zimmer. In Verbindung mit dem Fernseher, fünf bis sieben Laut­sprechern und einem oder zwei Subwoofern für tiefe Bässe sorgen sie beim Filmgu­cken für ein Klang­spektakel wie im Kino. Im Hintergrund stürzt ein Hoch­haus ein, vorne rast ein Auto vorbei: Durch solche Klang­eindrücke fühlt sich der Zuschauer, als wäre er mitten­drin. Im Test mussten sich zwölf Modelle beweisen. Wir prüften etwa, wie gut der Rund­umklang ist, ob sie sich auch zum Musikhören im Stereo­betrieb eignen, wie einfach sie sich bedienen lassen und wie hoch ihr Strom­verbrauch ist.

Das bietet der Test von AV-Recei­vern

Aktuelle Test­ergeb­nisse. Zwölf AV-Receiver haben wir aktuell geprüft. Wir bewerten, wie gut sie klingen, wie einfach sich die Geräte bedienen lassen und wie viel Strom sie verbrauchen. Vergleichen Sie die Produkte direkt in den für Sie relevanten Prüf­punkten.

Produktfotos. Zu jedem Produkt zeigen wir Ihnen drei Produktfotos. So können Sie nicht nur sehen, wie das Gerät von vorne aussieht, sondern sich auch einen Eindruck davon verschaffen, wie die vielen Anschlüsse auf der Rück­seite ange­ordnet sind und wie die Fernbedienung aussieht.

Test­ergeb­nisse von 2017. Vor drei Jahren haben wir schon einmal Receiver geprüft. Darunter auch reine Stereo-Receiver, die keinen Raum­klang ermöglichen. Die Test­ergeb­nisse haben wir in einer eigenen Tabelle aufbereitet. Einige der zehn damals geprüften Produkte sind auch heute noch erhältlich.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, haben Sie Zugriff auf die Testberichte aus test 8/2017 und 10/2020.

Auf die Ausstattung kommt es an

Wer einen AV-Receiver kaufen möchte, sollte sich über­legen, wie genau er das Gerät nutzen möchte, und sich folgende Fragen stellen:

  • Soll das Gerät netz­werk­fähig sein?
  • Wie viele Laut­sprecher möchte ich anschließen?
  • Wie möchte ich Radio hören?
  • Welche Geräte möchte ich mit dem Receiver verbinden?

Mit oder ohne Netz­werk­funk­tionen?

Als erstes sollten sich potenzielle Nutzer fragen, ob der AV-Receiver über Netz­werk­funk­tionen verfügen sollte. Der Vorteil: Ist der Receiver per WLan oder Lan mit dem Router verbunden, kann er auch auf moderne Musikquellen wie Musik­streaming­dienste, Internet­radio oder Musik von der Netz­werk­fest­platte zugreifen. Zudem lässt er sich auch per Smartphone-App fernbedienen, und manche Laut­sprecher können sich kabellos per WLan verbinden. Das verringert den Kabelsalat. Im Test bieten neun der zwölf Geräte Netz­werk­funk­tionen. Ein Gerät bietet allerdings trotz Netz­werk­verbindung kein Internet­radio.

Wie viele Laut­sprecher sollen dran?

Wichtig ist auch die Frage, wie viele Laut­sprecher genutzt werden sollen? Für Raum­klang sollten es mindestens fünf Laut­sprecher und ein Subwoofer für tiefe Töne sein, die Fach­welt spricht dann von 5.1. Die meisten Verstärker im Test sind 5.2-Modelle. Das heißt der AV-Receiver hat Verstärker für 5 Laut­sprecher und 2 Subwoofer einge­baut. Bei manchen können Nutzer aber auch sieben Laut­sprecher und zwei Subwoofer anschließen. Das nennt sich dann 7.2.

Wie möchten Sie Radio hören?

Alle Modelle im Test können UKW-Radio empfangen. Internet­radio mit einer riesigen Sender­auswahl steht bei acht Geräten zur Verfügung. Zumindest solange die Anbieter einen Vertrag mit einem entsprechenden Dienst­leister pflegen. In der Vergangenheit gab es hier öfter Probleme, etwa mit dem Dienst vTuner. So zum Beispiel bei Modellen von Sony und Yamaha aber auch von Marantz und Denon. Wer lieber das rausch­freie Digital­radio DAB+ über Antenne nutzen möchte, kann das bei immerhin drei der zwölf Modelle empfangen.

Welche Anschlüsse werden gebraucht?

AV-Receiver bieten Anschlüsse in Hülle und Fülle. So lassen sich per HDMI etwa der Fernseher, der Bluray-Spieler oder eine Spiele-Konsole anschließen. Über digitale oder analoge Audio­eingänge kann zum Beispiel der CD-Spieler mit dem Gerät in Verbindung treten. Via Bluetooth gelingt die Verbindung zum Smartphone. Wer einen Platten­spieler anschließen möchte, sollte auf einen Phono-Eingang am AV-Receiver achten. Dann kann der Platten­spieler auch ohne zusätzlichen Vorverstärker genutzt werden.

Kommentare, die vor dem 23. September 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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