Leistungen: Im Versorgungs­werk rundum versichert

Rente. Eine 43-jährige Berliner Anwältin, die vor drei Jahren in das Versorgungs­werk für Anwälte einge­treten ist, rechnet mit einer monatlichen Rente von 1 242 Euro. Sie zahlt den Regel­pflicht­beitrag (West) ein. Im Jahr 2010 fließen monatlich 547,25 Euro auf das Konto des Versorgungs­werks. Würde sie das Doppelte einzahlen, erhielte sie monatlich rund 2 484 Euro.

Berufs­unfähigkeit. Für den Fall der Berufs­unfähigkeit ist die Anwältin auto­matisch abge­sichert. Könnte sie ihren Beruf bis zum 60. Lebens­jahr nicht mehr ausüben, erhielte sie eine Leistung von rund 1 000 Euro monatlich. Wer wie die Anwältin über die Kammer Pflicht­mitglied in einem Versorgungs­werk wird, muss für den Berufs­unfähigkeits­schutz in der Regel keine Gesund­heits­prüfung ablegen. Bei privaten Berufs­unfähigkeits­versicherern entscheiden Vorerkrankungen dagegen mit darüber, ob der Kunde über­haupt bezahl­baren Schutz bekommt.

Tod. Witwen, Witwer und hinterbliebene Lebens­partner von Versicherten können eine Rente erhalten. Ihnen stehen 60 Prozent des zum Todes­zeit­punkt erworbenen Renten- oder Renten­anwart­schafts­anspruchs zu, wenn das verstorbene Mitglied eine vorgegebene Zeit in das Werk einge­zahlt hat. Die Voll- oder Halb­waisenrenten fallen geringer aus. Manche Versorgungs­werke zahlen ein Ster­begeld.

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