Versicherungsvertrieb Meldung

Zu Beginn des Kundengesprächs muss sich der ­Vermittler vorstellen – als Makler, Einfirmenvertreter oder Mehrfachagent. So verlangt es das neue Gesetz. Der Kunde soll wissen, mit wem er es zu tun hat.

Mehr als 470 000 Versicherungsvermittler kämpfen in Deutschland um Kunden und Provisionen - darunter viele, die nur unzureichend qualifiziert sind und schlecht beraten. Dabei hat die Europäische Union bereits 2002 eine Richtlinie verabschiedet. Sie soll auch in Deutschland die rechtlichen Vorschriften für Vermittler verbessern und die Beratungsqualität erhöhen. Die Bundesregierung will die Richtlinie Anfang 2007 umsetzen, der Gesetzentwurf liegt vor. Doch Kunden müssen auch in Zukunft auf der Hut sein. Denn das Gesetz hat mehrere Schwachstellen. Das Ziel, eine bessere Ausbildung für Versicherungsverkäufer und eine bessere Beratung der Kunden ist damit noch nicht erreicht.

Finanztest informiert über das geplante Gesetz, nennt seine Schwachstellen und erläutert die Unterschiede zwischen Makler, Mehrfachagent und Einfirmenvertreter, Annexvertrieb und Direktvertrieb. Eine Checkliste hilft Kunden, sich gegen schlechte Berater abzusichern.

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