Die Deutschen haben rund 450 Millionen Versicherungs­verträge abge­schlossen. Jeder Einwohner – vom Baby bis zum Rentner – besitzt im Schnitt sechs Policen. Viele sind zu teuer oder über­flüssig. Ein Haushalt kann geschätzte 400 Euro jähr­lich sparen, wenn er sich von unnötigen oder teuren Verträgen trennt.

Passende Policen je nach Alter

Das Lebens­alter spielt beim Versicherungs­bedarf eine wichtige Rolle. Eine Familie mit Kindern braucht anderen Schutz als ein Berufs­einsteiger oder ein Rentner­paar. Eltern sollten für ihre Kinder vorsorgen für den Fall, dass Vater oder Mutter sterben. Das geht mit einer Risiko­lebens­versicherung. Sie ist für Frauen wegen ihrer längeren Lebens­erwartung bis zum 20. Dezember 2012 noch deutlich preis­werter als für Männer. Danach gilt Unisex: Männer und Frauen zahlen in allen Versicherungs­tarifen das Gleiche. Unbe­dingt notwendig sind nur Policen gegen Schäden, die in den finanziellen Ruin führen können. Wenn ein Fußgänger zum Beispiel einen Auto­unfall verursacht, springt die Privathaft­pflicht­versicherung ein. Diesen Schutz braucht jeder – unabhängig von Alter und Familien­stand. Teils lohnt es sich, den Vertrag zu wechseln: Ältere Policen sind oft teurer und weniger umfassend als aktuelle.

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