Tchibo darf keine Versicherungen mehr vermitteln. Das hat das Landgericht Hamburg (Az. 408 O 95/09) Ende April entschieden. Der Hamburger Kaffeeröster habe keine Genehmigung und liefere Kunden nicht die Informationen, auf die sie ein Recht hätten. Zu Redaktionsschluss war das Urteil noch nicht rechtskräftig. „Wir wollen und werden auch weiterhin auf Versicherungen von Partnern aufmerksam machen“, sagt Tchibo-Pressesprecher Andreas Engelmann. Ob das Unternehmen in Berufung gehe oder künftig die gesetzlichen Anforderungen an eine Vermittlertätigkeit erfüllen werde, sei aber zurzeit noch nicht geklärt.

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