Die Versicherungsteuer soll zum 1. Januar 2002 von 15 auf 16 Prozent steigen. Nach Berechnungen des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) muss der Durchschnittshaushalt deshalb künftig rund 40 Mark jährlich mehr für Versicherungen ausgeben als zuvor.

Beiträge für Lebens- und Krankenversicherungen sind von der Erhöhung nicht betroffen. Sie sind von der Besteuerung schon immer ausgenommen. Feuerversicherungen unterliegen einem niedrigeren Steuersatz von 10 Prozent.

Deshalb wurde der Beitrag für eine Wohngebäudeversicherung, die Feuerschutz einschließt, bisher nur mit 13,75 Prozent besteuert, der Beitrag für eine Hausratversicherung mit 14 Prozent. "Ob und in welcher Weise auch die ermäßigten Steuersätze angehoben werden, ist noch offen", sagt Gabriele Hoffmann, Sprecherin des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

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