Tipps

  • Prioritäten. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine Versicherung wirklich brauchen, hilft Ihnen die folgende Faustregel: Stellen Sie sich einfach den größtmöglichen Schaden vor, den diese Versicherung abdeckt. Wenn Sie diesen Schaden nicht aus eigener Tasche bezahlen können, ist die Versicherung sinnvoll.
  • Hausrat. Weniger Hausrat heißt weniger Beitrag. Teilen Sie dem Versicherer mit, wenn Sie in eine kleinere Wohnung ziehen. Er berechnet dann den Beitrag neu.
  • Seniorentarif. Viele Versicherungsgesellschaften bieten ab Rentenbeginn oder ab dem 60. Geburtstag, einige sogar ab dem 50. Lebensjahr, günstige Sondertarife für Senioren an. Fragen Sie bei Ihrem Versicherer nach.
  • Haftpflicht. Die Privathaftpflichtpolice bietet für ehrenamtliche Tätigkeiten oft keinen Schutz. Achten Sie darauf, dass Ihre Organisation Sie versichert.
  • Kfz-Schutz. Wenn Sie eine hohe Schadenfreiheitsklasse haben, achten Sie beim Wechsel auf Tarife mit Rabattretter. Dann werden Sie nach einem Schaden nicht zurückgestuft. Die neue Finanztest-Untersuchung zu Autoversicherungen finden Sie ab 16. Oktober unter www.test.de.
  • Krankenkasse. Mehr Informationen erhalten Sie in userem Test Gesetzliche Krankenkassen.
  • Zähne. Eine private Zusatzversicherung brauchen Sie nur, wenn Sie teureren Zahnersatz wünschen, als die Regelversorgung der Kassen vorsieht – beispielsweise ein Implantat anstelle einer Brücke. Nicht mehr sinnvoll ist eine Zusatzversicherung, wenn Sie ein künstliches Gebiss tragen. Auch nach der Gesundheitsreform zahlt die Krankenkasse noch Zuschüsse zu Zahnersatz – selbst für Reparaturen an beschädigten Prothesen. Gute Zahnzusatzversicherungen finden Sie im Test.
  • Unfall. Haben Sie mehrere Unfallversicherungen, sortieren Sie ungünstige Policen aus. Eine Unfallversicherung sollte weltweit rund um die Uhr gelten, eine Versicherungssumme von 100 000 Euro und möglichst eine 350er-Progression haben. Besser ist es, wenn das Geld auf einmal ausgezahlt wird und nicht als Rente. Finanztest hat die Unfalltarife untersucht.
  • Nachbarschaftshilfe. Sie brauchen keine Senioren-Unfallversicherung, um vorzusorgen, falls Sie einmal Hilfe zu Hause benötigen. In vielen Orten gibt es organisierte Nachbarschaftshilfe, zum Beispiel von Kirchengemeinden. Sie helfen Ihnen auch, wenn Sie nicht durch einen Unfall, sondern durch eine Krankheit eingeschränkt sind. Essen auf Rädern oder einen Hausnotruf erhalten Sie gegen Gebühr direkt bei Hilfseinrichtungen wie dem Roten Kreuz.

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