Tipps

Pedelec 25. Die meisten verkauften Elektroräder sind Pedelecs 25. Bei ihnen läuft der Elektromotor nur, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Ab Tempo 25 schaltet er sich komplett aus. Schäden durch solche Räder deckt meist die private Haft­pflicht­versicherung ab. Fragen Sie Ihren Versicherer.

Anfahr­hilfe. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf beim Händler, ob das Rad Ihrer Wahl zusätzlich eine Anfahr­hilfe hat, mit der es auch ohne Pedal­unterstüt­zung fahren kann. Ist das der Fall, sollte die Anfahr­hilfe sich spätestens bei 6 km/h abschalten. Dann nehmen viele Versicherer auch ein solches Pedelec 25 in die Privathaft­pflicht­versicherung auf. Lassen Sie sich das aber schriftlich vom Versicherer bestätigen.

Pedelec 45. Wenn der Motor mehr leistet als 250 Watt, sich ab Tempo 25 nicht abschaltet oder die Anfahr­hilfe schneller ist als 6 km/h, greift die Privathaft­pflicht nicht. Dann ist ein Kenn­zeichen Pflicht. Ohne darf das Rad nicht auf die Straße. Das Kenn­zeichen beinhaltet Haft­pflicht­schutz.

Diebstahl. Viele Versicherer bieten zum Mofakenn­zeichen einen Teilkasko­schutz an, der auch bei Diebstahl greift. Fahrer eines Pedelec 25 können Diebstahl meist günstig als Zusatz über ihre Hausrat­police absichern. Auch Spezial­anbieter decken Diebstahl ab. Kunden sollten auf das Klein­gedruckte achten. Oft sind bestimmte Schlösser vorgeschrieben oder der Schutz in der Nacht ist einge­schränkt.

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