Versicherungs­makler-App Versicherungs-Apps im Test enttäuschend

16.12.2019
Versicherungs­makler-App - Versicherungs-Apps im Test enttäuschend
Sich bequem via Smartphone über Versicherungen informieren und beraten lassen. Das versprechen Gratis-Apps. Wir wollten wissen, wie gut das funk­tioniert und haben sechs Angebote getestet. © Stiftung Warentest / René Reichelt

Die Stiftung Warentest hat Makler-Apps getestet. Mit ihnen soll der Versicherungs­vergleich bequem auf dem Smartphone gelingen – wie auch die Optimierung des eigenen Versicherungs­bestands, persönliche Beratung inklusive. Im Test: Sechs Angebote, hinter denen ein Versicherungs­makler steht. Darunter der Verivox Versicherungs­manager sowie das Check24 Versicherung­scenter in der Check24-App. Testfazit: Die digitalen Makler sind kaum empfehlens­wert. Nur zwei schafften das Qualitäts­urteil Befriedigend.

Versicherungs­makler-App Testergebnisse für 6 Digitale Makler Apps 01/2020

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Inhalt
Liste der 6 getesteten Produkte
Digitale Makler Apps 01/2020 - Mit ganz­heitlicher Ver­sicherungs­beratung
  • Clark Hauptbild
    Clark
  • Knip Hauptbild
    Knip
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    Treefin
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    Verivox Versicherungsmanager
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    Wefox
Digitale Makler Apps 01/2020 - Ohne ganz­heitliche Ver­sicherungs­beratung
  • Check24 Versicherungscenter Hauptbild
    Check24 Versicherungscenter

Versicherungs­makler mit vielen Rechten und viel Verantwortung

Was vielen auf den ersten Blick nicht klar ist: Wer eine der getesteten Apps auf dem Smartphone herunter­lädt und sich zu seinem Versicherungs­bedarf oder einem Tarif beraten lässt, wendet sich häufig an einen Versicherungs­makler. Ein Makler berät und betreut Kunden individuell, in der Regel lang­fristig. Er über­nimmt Verantwortung dafür, dass ein Kunde nicht unter- oder über­versichert ist. Für Fehlberatungen haftet der Makler. In der App unter­schreiben Nutzer häufig ein Maklermandat – per Finger auf dem Smartphone. Der Makler darf dann mit Zustimmung des Kunden für ihn Verträge abschließen und kündigen.

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Test Versicherungs­makler-App

16.12.2019

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„Dein Tarif ist okay, es geht auch güns­tiger“

Ein Schwer­punkt des Test von Makler-Apps war deshalb die Beratungs­qualität. Anhand von vier Test­szenarien wurde die Beratung und Betreuung durch den Makler geprüft. Unsere Test­kunden wollten wissen, wie der Versicherungs­makler eine sehr gute private Haft­pflicht­police sowie eine von Finanztest nur mit Ausreichend bewertete Zahn­zusatz­police einschätzt (Vergleich Zahnzusatzversicherung). Auffällig häufig lautete die typische Empfehlung etwa: „Dein Tarif ist okay, aber es gibt auch etwas Güns­tigeres.“ Außerdem sollte der App-Makler eine Berufs­unfähigkeits­police der Test­person einschätzen. Auch die ganz­heitliche Beratung haben wir unter die Lupe genommen: „Bin ich insgesamt gut versichert?“

Das bietet der Test Versicherungs-Apps der Stiftung Warentest

Gratis-Apps im Test.
Die Experten der Stiftung Warentest haben fünf beliebte Gratis-Apps getestet, deren Anbieter registrierte Versicherungs­makler sind und als sechstes Angebot das Versicherung­scenter in der Check24-App. Zur Klar­stellung: Wir haben nicht die so genannten Vergleichs­portale von Check24 und Verivox getestet.
Hintergrund.
Wir erklären, was ein „digi­taler Versicherungs­makler“ ist und wie solche Makler-Apps funk­tionieren. Sie erfahren, was es mit den Begriffen Auskunfts­voll­macht, Maklervoll­macht oder Maklermandat auf sich hat.
Prüf­punkte.
Ein Schwer­punkt unseres Tests war die Beratungs­qualität. Außerdem haben wir getestet, ob Kunden klar wird, dass sie sich an einen Versicherungs­makler wenden und welche Konsequenzen das hat. Wir prüften, ob Nutzer ihre Versicherungs­verträge einfach in die App hoch­laden können und ob die Apps Daten senden, die für ihre Funk­tion nicht nötig sind. Auch die AGB und die Daten­schutz­bestimmungen haben wir uns angesehen.
Heft­artikel.
Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 1/2020.

Eine Makler-App nutzen – so läuft es ab

Versicherungs­makler-App - Versicherungs-Apps im Test enttäuschend
In einer Makler-App registriert sich ein Kunde mit seine persönlichen Daten und hinterlegt einen oder mehrere Versicherungs­verträge. Mit seiner Unter­schrift bestätigt er, dass die App Vertrags­daten vom Versicherer abfragen darf. Anschließend kann er sich beraten lasssen. © Stiftung Warentest / René Reichelt

Versicherungs­verträge ins Smartphone laden

Die Test­kunden haben auf ihrem Smartphone ihre bestehenden Versicherungen angegeben. Die App hat die Verträge dann vom Versicherer ange­fordert und in die App hoch­geladen. Oft konnten Test­kunden ihre Versicherungs­scheine auch abfotografieren und hoch­laden. Dann ging es meist schneller.

Beratungs-Chat oft stan­dardisiert

Kunden können sich meist aussuchen, ob sie mit dem Makler per Chat, Telefon, E-Mail, SMS und Video­telefonie kommunizieren wollen. In den meisten Apps wurde gechattet. Bei Check24 und Tree­fin gibt es keinen Beratung­schat, hier wird über­wiegend telefoniert oder per E-Mail beraten.

Dieses Thema wurde am 10.12.2019 voll­ständig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf die Vorunter­suchung zum Thema Versicherungs­makler-Apps.

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16.12.2019
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