Neue Regeln für Versicherungsvermittler sollen ihren Kunden etwas mehr Sicherheit geben. Das neue Recht gilt ab Mai 2007. Dann müssen Vermittler ...

  • die Beratung schriftlich festhalten. So können falsch beratene Kunden leichter Schadenersatz durchsetzen. Wenn der Kunde schriftlich erklärt, auf die Dokumentation zu verzichten, ist der Vermittler von seiner Pflicht entbunden. Das sollten Kunden nicht machen.
  • eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung haben.
  • bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) registriert sein.
  • nachweisen, dass sie qualifiziert sind. Deshalb müssen sie eine von der IHK anerkannte „Sachkundeprüfung“ ablegen. Allerdings gilt dies nur für die wenigsten Vermittler. Wenn sie nur für ein Unternehmen arbeiten, sind sie von der Prüfung befreit. Zur Begründung heißt es, dass bereits die Firma, für die sie tätig sind, „die Verantwortung für die angemessene Qualifikation dieser Vermittler“ hat. Ob die Versicherer dies sichergestellt haben, müssen nach einer Falschberatung dann die Gerichte entscheiden.

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