Tipps

Studenten

  • Krankenversicherung. Wenn Sie sich selbst krankenversichern müssen und Bafög-Empfänger sind, können Sie vom Bafög-Amt einen Zuschuss erhalten.
  • Berufsunfähigkeit. Achten Sie darauf, dass Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung eine Nachversicherungsgarantie enthält. Dann können Sie später, zum Beispiel wenn Sie eine Familie gründen wollen, die vereinbarte Rente ohne erneute ­Gesundheitsprüfung erhöhen.

Berufseinsteiger

  • Haftpflichttarife. Viele Haftpflichtversicherer bieten spezielle Tarife für junge Singles an. Fragen Sie danach. Die Verträge sind 20 bis 50 Prozent günstiger als Normaltarife.

Familie

  • Heirat. Wenn Sie heiraten, sind Sie automatisch in der Privathaftpflichtversicherung des Partners mitversichert. Sie können den jüngeren Vertrag „außerordentlich“ kündigen. Den Beitrag bekommen Sie anteilig erstattet. Wenn Sie den jüngeren Vertrag behalten wollen, können Sie den älteren nur ­regulär kündigen. Auch in der Hausratversicherung ist es möglich, den jüngeren Vertrag zu kündigen. Sie sollten allerdings die Versicherungssumme in der Höhe dem Wert des neuen Hausstands anpassen, um eine Unterversicherung zu vermeiden.
  • Unverheiratete Paare. Auf Antrag können Sie sich ebenfalls gemeinsam versichern. Sie profitieren etwa in der Hausrat- und Haftpflichtversicherung von den gleichen Vorteilen wie Ehepaare. Für die Gesetzliche Krankenversicherung gilt dies jedoch nicht.
  • Kinder-Kombipakete. Meiden Sie Kombiprodukte aus Sparanlage und Risikoschutz. Immer mehr Versicherer bieten für Kinder Mischprodukte an, die einen Todesfallschutz enthalten. Sie sind oft teuer, unübersichtlich und die langen Laufzeiten eignen sich nicht für Kinder.

Hauseigentümer

  • Haftpflichtversicherung. Prüfen Sie, ob die Bauherrenrisiken bereits durch Ihre Privathaftpflichtversicherung abgedeckt sind. Viele Policen sichern kleinere Bauvorhaben mit ab. Bei einigen Tarifen ist die Bausumme gar nicht begrenzt. Dann ist eine separate Police unnötig.
  • Unfallversicherung. Wenn Sie als Bauherr selbst mit Hand anlegen, sollte Sie sich für diese Zeit durch eine Unfallversicherung absichern. Denn anders als die Bauhelfer ist ein Bauherr nicht über die Berufsgenossenschaft unfallversichert.

Trennung

  • Lebensversicherung. Wenn Sie nach einer Trennung den Bezugsberechtigten in Ihrer Lebensversicherung ändern wollen, sollten Sie dies Ihrem Versicherer unbedingt schriftlich mitteilen. Denn für ihn zählt nur das, was im Versicherungsschein steht. Testamentarische Festlegungen oder andere Verfügungen erkennt er nicht an.
  • Hausrat. Wenn Sie in eine neue Wohnung ziehen, ist Ihr Hausrat noch bis zu drei Monaten nach der nächsten ­Beitragszahlung in beiden Wohnungen versichert. Informieren Sie Ihren Hausratversicherer und passen Sie die Versicherungssumme dem neuen Wert des Hausrats an.
  • Autoversicherung. Manche Autoversicherer stufen geschiedene Frauen, die immer mit dem gemeinsamen Auto gefahren sind, günstig ein. Fragen Sie bei Ihrem Versicherer nach.

Rentner

  • Senioren-Unfallpolicen. Viele Versicherer bieten spezielle Unfallversicherungen für Senioren an, die Hilfeleistungen wie Einkauf, Putzen, Mahlzeiten-Bringdienst enthalten. Doch eine normale Unfallversicherung zahlt im Ernstfall oft mehr und ist meist günstiger. Viel mehr als 200 Euro im Jahr sollten Sie dafür nicht ausgeben. Wenn Sie bereits eine Unfallversicherung haben, behalten Sie diese - vor allem, wenn Sie vom Versicherer organisierte Hilfeleistungen nicht benötigen.

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