Berufseinstieg: Alles selbst regeln

Versicherungs-Check Test

Nicht nur am Arbeitsplatz, auch zuhause hat Julian Braun teure Geräte und denkt deshalb über eine Hausratversicherung nach.

Wer auf eigenen Füßen steht, braucht ­seinen eigenen Versicherungsschutz. Junge Singles müssen ­allerdings nur wenige Policen abschließen.

Julian Braun steht am Anfang seiner Karriere. Seit Januar dieses Jahres arbeitet der 25-Jährige als Videotechniker. Er bekommt in seinem ersten Jahr 1 000 Euro brutto im Monat. „Ich bearbeite Werbespots, Musikvideos, aber auch große Filmproduktionen“, erklärt er.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat er nicht. „Bisher ist alles glattgelaufen“, begründet er die Nachlässigkeit, „aber die Versicherung sollte ich vielleicht trotzdem bald abschließen.“

Für die andere wichtige Police – die Privathaftpflichtversicherung – hat er gesorgt. Auch einen eigenen Krankenversicherungs­schutz braucht er. Denn die Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen endet mit dem ersten Job.

Weil Braun über seine Eltern früher in der DAK versichert war, ist er nun immer noch dort. Dass diese mit einem Beitragssatz von 13,8 Prozent eine der teureren Kassen ist, weiß er. „Bisher hatte ich nicht die Zeit, eine andere zu suchen“, gibt er zu.

Wir haben das für ihn getan: Mit der IKK Direkt könnte er 108 Euro pro Jahr sparen. Sie verlangt nur 12,0 Prozent Beitrag (siehe Infodokument: Beitragssätze für Erwerbstätige).

Der junge Mann wohnt bereits seit fünf Jahren alleine. Er besitzt teure elektronische Geräte. Vor allem aber liegt ihm seine große Plattensammlung am Herzen.

„Vielleicht sollte ich doch mal eine Hausratversicherung abschließen“, überlegt er. Nach einem Einbruch oder Brand würde ihm der Versicherer zumindest genug Geld zahlen, dass er davon eine neue Sammlung anlegen kann.

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