Versicherungen für Wintersportler Meldung

Jedes Jahr verunglücken zwischen 58 000 und 60 000 Wintersportler. Ohne ausreichenden Versicherungsschutz kann so ein Unfall schnell auch zum finanziellen Problem werden - etwa wenn ein Rücktransport notwendig wird. Wichtig ist es auch, sich gegen finanzielle Forderungen Dritter abzusichern, falls diese bei einem Unfall ebenfalls zu Schaden gekommen sind. Die Absicherung muss nicht teuer sein. Für eine gute Unfallversicherung müssen Wintersportler nicht mehr als 100 Euro jährlich ausgeben. Und Jahresverträge für die Auslandsreise-Krankenversicherung gibts schon ab 5 Euro im Jahr. test.de sagt, welche Versicherungen Wintersportler brauchen und wo sie den Schutz günstig bekommen.

Private Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben - und das nicht nur, wenn es in den Wintersport geht. Denn wer einen Schaden verursacht, haftet im schlimmsten Fall sogar mit dem gesamten Vermögen. Ohne eine Absicherung kann das bei großen Schäden schnell in den finanziellen Ruin führen. Für den Winterurlaub bedeutet dies: Die private Haftpflichtversicherung zahlt, wenn durch die Schuld des Versicherten andere zu Schaden kommen.
Im Test: 99 Tarife der privaten Haftpflichtversicherung

Private Unfallversicherung

Das Risiko einer Invalidität können Wintersportler mit einer privaten Unfallversicherung abdecken. Vor allem wer, regelmäßig Ski oder Snowboard fährt, sollte diesen Schutz besitzen. In der Police enthalten sind oft auch Bergungskosten bis zu einer Höhe von 5 000 Euro. Wichtig: Wer nach reichlichem Alkoholgenuss auf der Piste verunglückt, kann unter Umständen seinen Versicherungsschutz verlieren. Unfallversicherer müssen nicht für dauerhafte Gesundheitsschäden aufkommen, die durch eine entsprechende „Bewusstseinsstörung“ verursacht wurde. Es gibt aber einige Versicherer, die auch bei derartigen Unfällen zahlen.
Im Test: Policen der privaten Unfallversicherung

Berufsunfähigkeits-Versicherung

Wer sich bereits gegen Berufsunfähigkeit abgesichert hat, braucht keine Unfallversicherung mehr. Denn der Schutz gegen Berufsunfähigkeit deckt jegliches Invaliditätsrisiko, also auch das durch Unfälle ab. Nur Bergungskosten sind nicht in der Police enthalten.
Im Test: 91 Angebote der Berufsunfähigkeits-Versicherung

Auslandreise-Krankenversicherung

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen benötigen zudem eine Auslandsreise-Krankenversicherung, wenn Sie etwa in Österreich, der Schweiz, Italien oder Tschechien Ski fahren wollen. Neben den Behandlungskosten übernimmt die Versicherung auch die Kosten für einen Krankenrücktransport nach Deutschland. Oft kommt die Police auch für eine mögliche Bergung auf.
Im Test: 40 Tarife der Auslandsreise-Krankenversicherung

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