Versicherungen für Wasser­sportler Meldung

Motorboot. Besitzer brauchen eine separate Haft­pflicht­police.

Nur mit einer speziellen Haft­pflicht­versicherung sollten Boots­besitzer auf kleine und große Fahrt gehen. Denn die private Haft­pflicht-Police reicht für Boots­besitzer normaler­weise nicht aus – sie deckt meist nur Schäden durch Paddel-, Ruder- und Tretboote ab. test.de sagt, worauf Frei­zeit­kapitäne achten sollten.

Absichern

Im Gegen­satz zu Autos ist bei Wasser­fahr­zeugen die Haft­pflicht­versicherung in Deutsch­land keine Pflicht. Doch auch hier gilt: Wer andere schädigt, muss dafür haften – im schlimmsten Fall mit seinem gesamten Vermögen. Besitzer von Booten sollten deshalb eine spezielle Haft­pflicht­versicherung abschließen. In einigen europäischen Ländern wie Italien müssen Eigner die Absicherung sogar nach­weisen.

Paddelboote und Surfer

Die private Haft­pflicht­versicherung reicht für Boots­besitzer normaler­weise nicht aus. In den Policen sind meist nur Wasser­fahr­zeuge versichert, die ohne Motor oder ohne Segel angetrieben werden. Dazu gehören etwa Paddel-, Ruder- und Tretboote. In einigen Policen gilt der Schutz auch für Surfer. Ein Blick in die Versicherungs­bedingungen verschafft Klarheit. Nur in wenigen Fällen ist auch das eigene Segel- oder Motorboot abge­sichert. Allerdings ist der Haft­pflicht­schutz meist beschränkt auf eine bestimmte Segelfläche oder Motor­leistung.

Motor- und Segelboote

Bei einem eigenen Boot ist es wichtig, an einen separaten Haft­pflicht­schutz zu denken. Als Versicherungs­summe sollten Frei­zeit­kapitäne pauschal mindestens 5 Millionen Euro vereinbaren. Bei teuren Booten kann zusätzlich eine Kasko­versicherung sinn­voll sein. Die kommt für Schäden am eigenen Boot auf, zum Beispiel nach einem Mast­bruch oder wenn es gekentert ist (Tipps und güns­tige Tarife im Test Bootsversicherung, test 4/2013).

Gemietete Wasser­fahr­zeuge

Bei gecharterten Booten ist Haft­pflicht- und Kasko­schutz meist im Miet­preis inbegriffen. Frei­zeit­kapitäne sollten sich vergewissern und auch nach der Höhe der Versicherungs­summen fragen. Manchmal springt auch die private Haft­pflicht­versicherung für Schäden ein, wenn jemand gelegentlich mit einem gemieteten oder von Freunden geliehenen Boot unterwegs ist. Meist gilt das aber nur, wenn kein Sport­boot­führer­schein notwendig ist. Das ist generell bei Booten bis zu einer Motorstärke von 15 PS der Fall.

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