Feuerschäden absichern, Bauhelfer melden

Bauherren benötigen eine Feuerversicherung für den Rohbau. Und sie müssen ihre Bauhelfer bei der Berufsgenossenschaft anmelden.

Feuerrohbauversicherung. Die Bauleistungsversicherung zahlt in der Regel nicht für Schäden durch Brand, Blitzschlag oder Explosion. Dagegen muss sich der Bauherr extra versichern. Banken verlangen ohnehin den Nachweis einer Feuerrohbauversicherung, bevor sie einen Baukredit auszahlen.

Am besten schließen Bauherren bereits bei Baubeginn eine Wohngebäudeversicherung ab, in der eine Feuerrohbauversicherung während der Bauzeit enthalten ist. Diesen Schutz bieten die Versicherer meist beitragsfrei für zwölf Monate, wenn der Kunde die Wohngebäudeversicherung mit einer Laufzeit von fünf Jahren abschließt. Ist das Haus fertig, geht der Feuerschutz für den Rohbau in den umfassenderen Schutz der Wohngebäudeversicherung über.

Tipp: Die günstigsten Angebote für die Wohngebäudeversicherung finden Sie in der kommenden Finanztest-Ausgabe.

Bauhelfer-Unfallversicherung: Am Bau mithelfende Nachbarn und Freunde sind automatisch bei der Bauberufsgenossenschaft unfallversichert. Spätestens eine Woche nach Baubeginn muss der Bauherr alle Helfer bei der Genossenschaft anmelden. Sonst droht ihm ein Bußgeld bis zu 2 500 Euro. Für die Versicherung zahlt der Bauherr einen Beitrag von – je nach Region – 1,40 bis 1,87 Euro pro Arbeitsstunde.

Nicht versichert sind der Bauherr und sein Ehepartner. Packen sie selbst mit an, sollten sie sich während des Baus über eine private Unfallversicherung absichern.

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