Unfall- und Diebstahl­schutz für die Busreise

Die Busreise-Versicherung

Die Busreise­police des Versicherers Arag ist eine Kombination aus Unfall- und Reisege­päck­versicherung. 2,49 Euro kostet der Schutz für 24 Stunden. Reisende können ihn über das Onlineportal Appsichern.de kaufen, hinter dem der Versicherungs­vermittler Situative GmbH steht. Wird ein Reisender durch einen Unfall auf der Busreise dauer­haft invalide, gibt es einmalig bis zu 50 000 Euro. Gepäck­verlust und Beschädigungen sind bis zu 1 000 Euro abge­sichert.

Finanztest-Kommentar

Beim Unfall­schutz ist die Versicherungs­summe mit 50 000 Euro zu nied­rig, um nach einem bleibenden Schaden gut abge­sichert zu sein (Mini-Versicherungen). Der Gepäck­schutz unterliegt strengen Auflagen. So ist der Diebstahl von Bargeld genauso wenig versichert wie der Verlust von Kredit- und Fahr­karten. Einge­schränkt versichert sind etwa Handys und Computer. Damit der Versicherer einspringt, muss der Bus beaufsichtigt sein oder die Sachen müssen sich in einem fest umschlossenen und durch Verschluss gesicherten Innen- oder Kofferraum befinden. Stehen- oder Liegenlassen von Sachen ist nicht versichert. Außerdem zahlt der Versicherer je versicherte Sache nur 50 Prozent der Versicherungs­summe, außer bei Gepäck­verspätung. Zudem fallen bei jedem Versicherungs­fall 50 Euro Selbst­beteiligung an. Kein Schutz besteht bei Schäden infolge eines Busunfalls, hier gibt es einen gesetzlichen Anspruch von Reisenden nach einem Busunfall laut einer EU-Verordnung für Reisen ab 250 Kilo­meter Entfernung. Kommt Eigentum weg oder wird es beschädigt, gibt es bis zu 1 200 Euro pro Gepäck­stück. Alles in allem ist der Reisege­päck­schutz dermaßen einge­schränkt, dass er über­flüssig ist. Mehr dazu lesen Sie in unserem Test Reisegepäckversicherung.

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