Verschlüsselung

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Wer in einge­henden E-Mails jeden Datei­anhang ohne Nach­denken öffnet und auf Weblinks klickt, lädt schnell Schad­programme herunter. Vorsicht und die tech­nischen Verfahren S/MIME und PGP machen Mails sicherer. Laien können die beiden Programme problemlos nutzen. Auch das Einrichten am Computer dürfte gelingen, bei Smartphone und Tablet sollten Experten helfen.

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10 Kommentare Diskutieren Sie mit

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fußballfan am 28.02.2015 um 15:13 Uhr
PGP 3

...ich empfehle zu diesem Thema das Heft 6 / 2015 von -ct- für 4,20€.
Seite 1 ( Lasst PGP sterben ) und Seite 160 ( Die Schlüssel-Falle ).
Danach kann sich jeder seinen Reim machen........
Vielleicht sollte man TextSecure, iMessage, Threema benutzen.Das hat eine gewisse Basis-Sicherheit ohne Schlüssel.Außerdem sollte man den Anwendern keine Dummheit unterstellen.....PGP ist eben kaputt!!

stefan.georg am 12.02.2015 um 18:09 Uhr
Weitere Ungenauigkeiten

hm.stahl hat weiter unten bereits einige Ungenauigkeiten bemängelt. Es gibt noch eine weitere, die die Beschreibung des asymmetrischen Verfahrens sehr schwer verständlich macht.
Das digitale Zertifikat, mit dem sowohl bei PGP als auch bei S/MIME die Authentizität seines Inhabers "bescheinigt" wird, dient nicht der Erzeugung eines Schlüsselpaares, sondern enthält den öffentlichen Schlüssel seines Inhabers. Es enthält außerdem Daten zur Identität des Inhabers, die durch eine Signatur einer vertrauenden Person (PGP) oder einer Zertifizierungsstelle (S/MIME) mit dem öffentlichen Schlüssel verknüpft werden (deshalb Zertifikat).
Da die eigentlichen Verschlüsselungsverfahren in beiden Fällen gleich sind, können auch in beiden Fällen diese Schlüsselpaare auf dem PC erzeugt werden. Der private Schlüssel muss in beiden Fällen niemals den privaten PC verlassen, weil auch bei dem S/MIME-Zertifizierungsverfahren nur der öffentliche Schlüssel wichtig ist.

stefan.georg am 12.02.2015 um 18:05 Uhr
@herrschwarzer: Kein Grund zur Paranoia

Absolute Sicherheit kann nicht das Ziel sein. Auch ein Brief bietet keine Gewähr, dass niemand den unbemerkt geöffnet und womöglich ausgetauscht hat. Sie können einfach davon ausgehen, dass sich nur dann jemand die Mühe macht, das zu tun, wenn er ein ganz besonderes Interesse daran hat.
Anders ist es offenbar mit der digitalen Kommunikation. Maschinell bedeutet es einen vergleichsweise geringen Aufwand, sämtliche Kommunikation automatisiert auf bestimmte Inhalte hin zu überprüfen, wenn sie unverschlüsselt ist. Die individuelle Verschlüsselung treibt den Aufwand für derartige Überprüfungen wieder in eine Höhe, die eine Überprüfung so mühsam macht, dass man sie sich nur im Einzelfall leisten wird. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist mithin eine Maßnahme, mit der man das Schutzniveau einer E-Mail von dem einer Postkarte auf das eines Briefes heben kann. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

stefan.georg am 12.02.2015 um 17:46 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

herrschwarzer am 15.08.2014 um 06:58 Uhr
Utopie

Nur wer ganz fest daran glaubt, ist im weltweiten Netz wirklich sicher..
Man könnte kleine Save's via Post bzw. Paketversand verschicken. Der Weg ist das Problem. Auf diesem kann ALLES passieren. Wie lange beschäftigen die Menschen sich schon mit Verschlüsselungssystemen, dem Verschlüsseln wie auch dem Entschlüsseln.
Es gilt also nicht die Mail zu Verschlüsseln, sondern den Weg. Aber kann das denn funktionieren? Vermutlich nicht.
Der wirtschafliche Faktor "Angst fressen Seele auf" wird es schon vorantreiben, Ressourcen verbrauchen, jedoch nicht sicher machen.