Illegale Internetapotheken stellten eine ernste Gefahr für die Gesundheit ihrer Kunden dar, warnt der Internationale Sucht­stoffkontrollrat (INCB) der Vereinten Nationen. Solche Internetapotheken „übernehmen den Platz der traditionellen Drogenhändler“, heißt es in einem UN-Bericht sogar. Billige Medikamente im Internet seien auch zumeist nicht das erhoffte Schnäppchen. „Der Verbraucher erhält Medikamente von schlechter Qualität und weiß nicht, was darin steckt“, warnte INCB-Präsident Hamid Ghodse. Bekannt ist, dass viele Medikamente unklarer Herkunft gefälscht, zum Beispiel unterdosiert sind und auch nicht deklarierte Stoffe enthalten können. Das betraf zum Beispiel gefährliche pflanzliche Heil­mittel aus Fernost und unklare Viagra-Angebote.

Tipp: Ordern Sie in identifizierbaren Versandapotheken, so in Deutschland, der EU oder der Schweiz.

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