Verpackungs­müll

Nein zu Müll­packungen

Verpackungs­müll - Wie viel Müll lässt sich vermeiden? Ein Experiment
© Stiftung Warentest

Kleine Portionen in Riesen­packungen, doppelt einge­tütete Süßig­keiten, dick­wandige Dosen – die Industrie produziert sie noch immer.

Inhalt

Mehr­fach einge­schweißter Knabberkram, Delikatessen in aufgeblähten Luxusschachteln – im Handel findet sich viel Über­verpacktes (siehe Foto oben). Jahre­lang konnten Anbieter ihre Produkte in so viel Material hüllen wie es für die Vermarktung nützlich war. Das neue Verpackungs­gesetz, das seit Januar 2019 gilt, nimmt Unternehmen stärker in die Pflicht. Sie müssen beim zentralen Verpackungs­register Mengen und Materialien ihres Verpackungs­mülls melden. Je mehr anfällt, desto mehr Geld kosten Samm­lung, Recycling, Entsorgung durch ein duales System. Firmen mussten zwar schon früher für die Müll­verwertung zahlen, aber gut 90 Prozent drückten sich. Die Registrierung im Verpackungs­register soll die Zahlungs­moral verbessern und helfen, die Recycling­quote von 36 auf 63 Prozent zu steigern.

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