Vermögens­wirk­same Leistungen (VL) Meldung

Während der Eltern­zeit gibts kein Gehalt und somit auch keine vermögens­wirk­samen Leistungen.

Vermögens­wirk­same Leistungen gibt es zum Gehalt. Arbeitnehmer suchen einen Vertrag aus, das Geld über­weisen die Chefs. Finanztest hat bei Anbietern aus dem Test Vermögenswirksame Leistungen vor drei Monaten nachgefragt, wie sie verfahren, wenn jemand in der Eltern­zeit oder zu Renten­beginn keine VL mehr bekommt. Die vereinbarte Vertrags­lauf­zeit ändert sich dadurch nicht. Ob ein VL-Vertrag in der Eltern­zeit oder zu Beginn der Rente weiterbespart werden kann, hängt vom Anbieter ab.

Bank­sparpläne

Bei der Degussa-Bank, deren Sparplan am besten abge­schnitten hatte, können Anleger maximal drei Monate lang selbst einzahlen. Dann bleibt ihr Vertrag bis zum Laufzeit­ende beitrags­frei. Den Bonus gibt es nur auf bisherige Einzahlungen. Wer nach der Eltern­zeit wieder einsteigt, braucht einen neuen Vertrag. Bei der ING und der VTB Bank können Anleger während der Pause selbst einzahlen oder den Vertrag vorüber­gehend ruhen lassen.

Fonds

Bei Deka, der Fil Fonds­bank, Triodos, Union Investment und Targo­bank können Sparer während der Pause kein eigenes Geld einzahlen. Der Vertrag ruht bis nach der Eltern­zeit. Bei Commerz­bank, DWS und Fonds­depot­bank sowie Ebase, Comdirect, Finvesto und der Wüstenrot Bank sind eigene Einzahlungen erlaubt.

Bausparen

Bei der Bausparkasse Mainz ist es möglich, selbst einzuzahlen oder den Vertrag nach der Baby­pause fort­zuführen.

Renten­beginn

Gehen Sparer vor Ablauf der Vertrags­lauf­zeit in Rente, sind die Regeln ähnlich wie in der Eltern­zeit. Rentner können den Vertrag auch auflösen. Das kann je nach Vertrag zu zusätzlichen Kosten oder geringerer Rendite führen. Eventuell verlieren sie die Arbeitnehmer­spar­zulage.

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