Tipps

  • Anspruch. Fragen Sie in der Personalstelle oder beim Betriebsrat nach, ob Sie vermögenswirksame Leistungen bekommen. Arbeiten Sie nur Teilzeit, erhalten Sie die Leistungen des Arbeitgebers meist nur anteilig.
  • Sparrate. Sind die VL-Leistungen vom Chef zu niedrig, um die Mindestrate für Ihre Wunschanlage zu erfüllen (oft 34 Euro für Fonds und zwischen 14 und 40 Euro für Bausparverträge) lohnt es sich, die monatliche Sparrate mit eigenem Geld zu erhöhen. Das sollten Sie auch dann tun, wenn Sie sonst die staatliche Förderung nicht bis zum maximalen Betrag ausschöpfen.
  • Hausbank. Wenn Sie einen VL-Fondssparplan über Ihre Hausbank wollen, lassen Sie sich eine Liste der VL-Fonds geben. Wählen Sie einen internationalen oder einen europäischen Aktienfonds, der im Dauertest eine Finanztest-Bewertung von mindestens 55 Punkten hat.
  • Fondsbank. Günstiger kommen Sie weg, wenn Sie Ihren VL-Sparplan über einen Vermittler abschließen und bei einer Fondsbank verwalten lassen. Wenn Sie das Depot nur für den VL-Fonds nutzen wollen, sind die Fondsdepot Bank und Fondsservicebank am günstigsten. Nur wer bereits Kunde bei ebase oder der Frankfurter Fondsbank ist, sollte seinen VL-Sparplan hier abschließen.
  • Fondsvermittler. Entscheiden Sie sich für ein Depot bei einer Fondsbank, müssen Sie über einen Vermittler abschließen. Diese verzichten oft ganz auf den Ausgabeaufschlag. Seien Sie vorsichtig, wenn er Ihnen auch Versicherungen und geschlossene Fonds anbietet. das hat nichts mit vermögenswirksamen Leistungen zu tun. Prüfen Sie daher genau, ob Sie solche Angebote wollen.

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