Die Arbeitnehmersparzulage für vermögenswirksame Leistungen (VL) soll vom nächsten Jahr an steigen. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Arbeitnehmer, die ihre VL in Aktienfonds ­anlegen, sollen ab kommendem Jahr 20 statt 18 Prozent Sparzulage bekommen. Gefördert werden Einzahlungen bis zu 400 Euro pro Jahr.

Die staatliche Sparzulage können nur Arbeitnehmer bekommen, deren zu versteuerndes Einkommen bestimmte Grenzen nicht übersteigt. Dieses Jahr beträgt die Grenze 17 900 Euro für Alleinstehende und 35 800 für Ehepaare. Nächstes Jahr soll sie bei 20 000 Euro und 40 000 Euro liegen.

Die Änderungen gelten nicht für Arbeitnehmer, die ihre VL in Bausparverträge einzahlen. Hier bleiben Einkommensgrenzen und Höchstförderung erhalten: Es gibt 9 Prozent auf maximal 470 Euro.

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