Vermögenswirksame Leistungen Test

Aktienfonds bieten die größten Renditechancen für die ­Anlage vermögenswirksamer Leistungen. Bei einigen ­Anbietern gibt es Rabatte auf den Ausgabeaufschlag.

Die meisten Festangestellten bekommen sie auf Antrag vom Chef geschenkt – die vermögenswirksamen Leistungen, abgekürzt VL. Die Höhe der monatlichen Summe regeln Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung. Maximal können 34 Euro gespart werden.

Dazu kommt noch eine jährliche Arbeitnehmersparzulage vom Staat, wenn der Arbeitnehmer nicht mehr als 17 900 Euro (Ehepaare 35 000 Euro) Einkommen versteuern muss.

Arbeitnehmer brauchen dafür einen VL-Sparvertrag, zum Beispiel mit Fonds. Der Chef zahlt dort direkt ein.

Um die Auswahl eines VL-Fonds zu erleichtern, haben wir untersucht, welche stark überdurchschnittlichen und überdurchschnittlichen Aktienfonds aus unseren Analysen als VL-Sparplan angeboten werden und welche Anbieter Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gewähren. Wir haben uns auf die vier Fondsgruppen beschränkt, die ihre Aktien breit streuen und damit das Risiko für den Anleger reduzieren. Die höchsten Rabatte für VL-Fonds erhalten Sparer bei freien Fondsvermittlern (siehe Tabelle „Vermögenswirksame Leistungen“). Sie arbeiten mit Fondsbanken zusammen, bei denen Sparer dann auch ihr Depot eröffnen können. Die Höhe der Rabatte bestimmt der Fondsvermittler unabhängig von der jeweiligen Fondsbank.

Einige Fonds, die es bei der Fondsgesellschaft nicht als VL-Sparplan gibt, sind über die Fondsvermittler dennoch erhältlich, zum Beispiel Fonds von Threadneedle oder Fidelity.

Bei der Hausbank oder der Fondsgesellschaft direkt gibt es meist keinen Nachlass auf den Aufgabeaufschlag. Ein VL-Sparplan über die Fondsgesellschaft bietet sich nur an, wenn sie gute VL-Fonds hat und das Depot kostenlos ist.

Bei den Direktbanken ist das VL-Angebot dürftig. Sie bieten diese Sparpläne gar nicht an oder nicht mit reduziertem Ausgabeaufschlag. Einzige Ausnahme ist die DAB Bank.

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