Tipps

  • Filialbank. Kaufen Sie den VL-Fonds bei einer Filialbank, wird ihr VL-Depot üblicherweise bei der konzerneigenen Fondsgesellschaft eröffnet. Sparkassen verkaufen etwa vor allem die eigenen Deka-Fonds und Volksbanken ihre Union-Fonds. Im Testkompass sehen Sie, welche Top-Fonds die Gesellschaften für VL anbieten. Rabatte gibt es dort aber nicht.
  • Alternative. Wollen Sie die Fonds­auswahl eigenständig treffen, ist ein Fondsbank-Vertrag über einen freien Vermittler attraktiv. Hier gibt es zusätzlich noch Fonds, die die Fondsgesellschaften selbst gar nicht als VL-Vertrag anbieten. Die Frankfurter Fondsbank bietet das günstigste VL-Depot für Anleger, die nur einen VL-Fonds besparen möchten. Achtung: Nicht alle Vermittler akzeptieren Sie als Kunden, wenn sie dort ausschließlich einen VL-Vertrag abschließen möchten.
  • Wechsel. Beziehen Sie keine Arbeitnehmersparzulage, können Sie den Vertrag kündigen, wenn die Vertragsbedingungen dies zulassen. Das kann allerdings teuer werden. Manche Anbieter verlangen eine Pauschale fürs Depot, die sie bei vorzeitiger Kündigung in voller Höhe erheben. Viele kassieren eine weitere Gebühr für die Auflösung. Diese sparen Sie, wenn Sie den Vertrag bis zum Schluss ruhen lassen. Dann wird nur die Depotgebühr fällig. Wer Zulagen bekommt und sie nicht verlieren will, ist an sieben Jahre Sperrfrist gebunden.

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