Unser Rat

Filialbank. Kunden, die ihre VL-Fonds bei einer Filialbank kaufen, eröffnen ihr VL-Depot üblicherweise bei der konzerneigenen Fondsgesellschaft. Die Sparkassen verkaufen vor allem Deka-Fonds, die Volksbanken Union-Fonds. In der Spalte „VL-Vertrag direkt bei der Fondsgesellschaft möglich?“ sehen Sie, welche Top-Fonds die Gesellschaften für VL anbieten. Rabatte gibt es dort nicht. Die Depotkosten zeigt die kleine Tabelle links. Anleger, die bereits ein Depot bei Union haben, können VL-Fonds kostenlos dazulegen.

Alternative. Für Anleger, die ihre Fonds­auswahl eigenständig treffen, ist ein Vertrag über einen freien Vermittler attraktiv. Das günstigste VL-Depot für Anleger, die nur einen VL-Fonds besparen möchten, wird über die Frankfurter Fondsbank angeboten. Nicht jeder Fondsvermittler akzeptiert jedoch diese Sparer als Kunden (Fußnote 3 in Tabelle „Vermögenswirksame Leistungen“).

Unter den Fondsvermittlern, die mit der Frankfurter Fondsbank zusammenarbeiten, bietet Fonds4you.de besonders hohe Rabatte.

Wenn Sie planen, zusätzlich weitere Fonds bei einem Vermittler zu kaufen, zahlen Sie bei ebase für das Gesamtdepot 36 Euro pro Jahr und können den VL-Fonds gratis dazulegen.

Wechsel. Anleger, die keine Arbeitnehmersparzulage beziehen, können den Vertrag kündigen, wenn die Vertragsbedingungen dies zulassen. Das kann teuer werden. Manche Anbieter verlangen eine Pauschale fürs Depot, die sie bei vorzeitiger Kündigung in voller Höhe erheben. Viele kassieren eine weitere Gebühr für die Auflösung, etwa die Dekabank 25 Euro. Diese Gebühr sparen Sie, wenn Sie den Vertrag bis zum Schluss ruhen lassen. Dann wird nur die Depotgebühr fällig. Wer Zulagen bekommt und sie nicht verlieren will, ist an sieben Jahre Sperrfrist gebunden.

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