Noch mehr staatliche Förderung: Die Wohnungs­bauprämie gibt es zusätzlich

Vermögens­wirk­same Leistungen Test

Die Wohnungs­bauprämie ist die zweite staatliche Förderung, die Bausparer neben der Arbeitnehmer­spar­zulage (siehe Tabelle S. 26) bekommen können. Wer die maximale Prämie haben will, muss 512 Euro pro Jahr in seinen Bauspar­vertrag einzahlen, Ehepaare das Doppelte. Sparer bekommen die Prämie aber nur für Sparbeiträge, für die sie keinen Anspruch auf Arbeitnehmer­spar­zulage haben. Um beide Förderungen zu erhalten, müssen Sparer mit einem zu versteuernden Einkommen von weniger als 17 900 Euro monatlich 83 Euro einzahlen.

VL-Sparer, die keine Spar­zulage bekommen und deren zu versteuerndes Einkommen unter 25 600 Euro im Jahr (Ehepaare 51 200 Euro) liegt, erhalten die Wohnungs­bauprämie ohne erhöhte Einzahlung.

Der Staat zahlt jähr­lich bis zu 45,06 Euro Wohnungs­bauprämie in den Vertrag, Ehepaare erhalten 90,11 Euro. Das geförderte Guthaben muss für Immobilien­zwecke verwendet werden. Nur Bausparer unter 25 Jahren sind nach Ablauf einer siebenjäh­rigen Sperr­frist von dieser Bedingung frei.

Arbeitnehmer müssen die Prämie für jedes Spar­jahr bei der Bausparkasse beantragen. Letzte Frist für den Antrag ist der 31. Dezember des zweiten Folge­jahres (für 2013 also der 31. Dezember 2015). Die Prämie fließt erst, wenn der Sparer nach­weist, dass er sein Guthaben in eine Immobile steckt.

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