Unser Rat

Zulage. Wenn Sie Anspruch auf die Arbeitnehmer­spar­zulage haben, sollten Sie einen Aktienfonds­sparplan oder einen Bauspar­vertrag abschließen – am besten aber beides (Einkommens­grenzen und Vorteile siehe Tabelle „In drei Schritten zur VL-Anlage“).

Keine Zulage. Nutzen Sie die VL, selbst wenn Sie keine Zulage bekommen. Für Sie ist die betriebliche Alters­vorsorge oder ein Aktienfonds­sparplan gut geeignet (sieheTabellen „Die besten VL-Aktienfonds aus unserem Dauertest“ und „Konditionen der Fondsbanken“). Wenn Sie kein Risiko eingehen wollen, ist der Bank­sparplan für Sie erste Wahl (siehe„Banksparpläne für VL-Anleger“).

Betriebliche Alters­vorsorge. Wenn Sie eine betriebliche Alters­vorsorge haben, können Sie Ihren Vertrag häufig um die VL-Zahlungen aufstocken, oder Sie senken Ihren eigenen Beitrag entsprechend. Sie zahlen so auf Ihre VL erst im Alter Steuern und als gesetzlich Kranken­versicherter auch erst dann Krankenkassenbeiträge. Dies ist von Vorteil, weil die steuerlichen Abzüge dann häufig nied­riger sind als während des Berufs­lebens.

Sparrate. Sind die VL-Leistungen vom Chef zu nied­rig, um die Mindest­rate für Ihre Wunsch­anlage zu erfüllen (oft 25 Euro für Fonds und zwischen 14 und 40 Euro für Bauspar­verträge), lohnt es sich, die monatliche Sparrate mit eigenem Geld zu erhöhen. Aufstocken sollten Sie die Rate auch, wenn Sie Anspruch auf die Wohnungs­bauprämie oder Arbeitnehmer­spar­zulage haben, weil Sie sonst die staatliche Förderung nicht voll ausschöpfen. Die Über­weisung muss in jedem Fall Ihr Arbeit­geber erledigen, auch für den von Ihnen aufgebrachten Teil der Rate.

Steuern. Sie können den VL-Vertrag auch auf den Namen Ihrer Kinder abschließen. Dies kann dann sinn­voll sein, wenn Sie keinen Anspruch auf eine staatliche Förderung haben, Ihren Sparerpausch­betrag schon ausgeschöpft haben und Ihre Kinder keine nennens­werten eigenen Kapital­einkünfte haben.

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